Beitrag von Global Press, 22.02.2007, 15:40
Trauer gliedert sich in fünf Phasen - Akzeptanz überwiegt
Nach einem Todesfall ist bei Angehörigen die Akzeptanz des Verlustes die am häufigsten geäußerte Gefühlsregung. Das haben jetzt Wissenschaftler der Yale University School of Medicine in einer empirischen Studie belegt.
Nach einer Einteilung US-amerikanischer Mediziner verläuft Trauer theoretisch in fünf Stadien: Auf Unglauben, Sehnsucht, Ärger und Depression folgt schließlich die Akzeptanz, die während des Prozesses stetig gewachsen ist. In der Untersuchung hat sich gezeigt, dass der Unglaube zu Beginn des Trauerprozesses nicht das vorherrschende Gefühl war. Von Beginn an zeigten die Angehörigen eine hohe Bereitschaft zur Akzeptanz des Verlustes.
Am größten war diese Bereitschaft bei Hinterbliebenen, die mehr als sechs Monate vor dem Tod über das kommende Ereignis informiert waren. Nach Ansicht der Forscher spielt dabei auch die Todesursache eine Rolle. Bei traumatischen Todesfällen wie Selbstmord oder einem Autounfall sei die Akzeptanz der Hinterbliebenen wesentlich geringer, stellten die Forscher fest. (Alexandra Wolff/mp)
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