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Allgemein


Beitrag von Wilfried Bauer, 09.05.2012, 17:27

Nikotinpflaster? Völlig nutzlos!

Die Werbung verspricht Hilfe beim Aufgeben des Rauchens. Viele Raucher wollen sich sanft entwöhnen und sich keine brachiale Gewalt antun. Die Wirtschaft hat darauf reagiert, mit Nasensprays, Kaugummis und Pflaster. Dem einem hilft es, dem anderen eben nicht.

Jeder Körper reagiert auch unterschiedlich darauf. Was sagt die Wissenschaft zu all dem? US-Wissenschaftler sind bei diesem Thema zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen: Kurzzeitig lindern diese Angebote das Rauchverlangen, aber langfristig ist es ein Schutz, wieder zur Zigarette zu greifen. Denn das Rauchen hat zwei Seiten. Die eine Seite ist das Gift, das Nikotin das der Körper verlangt. Der entwöhnt sich aber ziemlich schnell vom Nikotin. Die Nikotinabhängigkeit geht nach 48 Stunden gegen Null.

Die wichtigste Komponente des Rauchens geht auf das Konto der Psyche. Genussraucher gibt es cetwa 3 Prozent. D.h., diese Menschen lassen sich beim Rauchen nicht stören, sie konzentrieren sich aufs Rauchen. Auch rauchen diese Menschen die Zigarette mit Genuss, sie genießen. Deshalb rauchen sie nie mehr als 3 bis 5 Zigaretten am Tag. Der „süchtige“ Raucher raucht zwischen 10 und 40 Zigaretten und mehr.

Er raucht beim Autofahren, beim Internetsurfen und bei allen anderen Gelegenheiten. Kaum bemerkt er, dass er raucht. Das Programm hat sich in seinem Unterbewusstsein eingenistet. Das Rauchen ist damit zu einem Programm seines Unbewusstem geworden. Genau genommen ist es so, als wenn ein Mensch täglich mit dem Auto die gleiche Strecke durch die Stadt fährt. Dieser Mensch sieht BEWUSST die Verkehrsschilder nicht mehr. Er fährt wie ein Automat die Strecke ab. Genau so ist es mit dem süchtigen Raucher.

Wenn ein Raucher sein Laster los werden möchte, dann muss er bewusst darauf achten. Hat er Rauchverlangen oder Gewohnheit. Viele Raucher haben unbewusste Rituale. Zur Tasse Kaffee gehört die Zigarette. Auch hier bewusst machen: Gab es eine Zeit in meinem Leben, wo ich Kaffee trank und nicht dabei rauchte? Natürlich. Wir sind nicht als Raucher geboren worden. Wir haben es uns angewöhnt. Als wir Kinder waren, haben wir nicht geraucht und konnten trotzdem lachen und glücklich sein. Und heute soll das nicht mehr möglich sein? Warum? Alles Unsinn.

Alles beginnt in unserem Kopf, ob abnehmen oder besser mit dem Nachbarn umgehen oder eben das Rauchen aufzugeben. Alles, aber auch alles Kopfsache. Um das Rauchen aufzugeben, dazu braucht jeder einen Grund. Der Grund muss triftig sein. Sonst wird der Raucher wieder rückfällig. Wer 1 oder 2 Jahre rauchfrei war und wieder rückfällig wird, ist selbst schuld. Denn auch hier wirkt ein unbewusster Mechanismus. Der Raucher, der ein Jahr rauchfrei war hat unbewusst das Gefühl, dass er seinem Körper so etwas Gutes getan hat, dass das wett macht, was er seinem Körper 20 Jahre lang Böses angetan hat. Das geschieht aus dem Gefühl heraus und ist rationaler Irrsinn. Wer mit dem Rauchen aufhört bekommt nach 5 Tagen besser Luft, nach 9 Wochen hat sich der Kreislauf stabilisiert und die Mund- und Rachenschleimhäute regenerieren sich. Wer mit dem Rauchen aufhört, sollte sich Rituale angewöhnen. Beispeilsweise das Geld, das nicht verraucht wurde, auf den Nachttisch legen. Jeden Abend kann ich mich dann an dem wachsenden Geldhaufen erfreuen und mir ausmalen, was ich mit dem angesparten Geld mache, welchen Wunsch ich mir und anderen damit erfülle.

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Rauchen,Sucht,Rauchfrei,Raucherentwöhnung,Zigaretten,



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