Beitrag von Global Press, 22.11.2011, 11:09
Die Deutschen haben Angst vorm Älterwerden
Im Alter zu einem Pflegefall zu werden, das befürchtet rund die Hälfte aller Deutschen ab 45 Jahren. Vier von fünf Befragten wollen selbst mit körperlichen Einschränkungen auch im Alter selbstständig in den eigenen vier Wänden leben. Dabei wird besonderer Wert auf einen schnellen Zugang zu medizinischer Betreuung sowie eine Versorgungsinfrastruktur in ihrem unmittelbaren Umfeld gelegt. Auf breite Zustimmung stoßen bei den Befragten nach einer Forsa-Umfrage “Themenkompass Älterwerden in Deutschland” im Auftrag des F.A.Z.-Institutes und der Deutschen Telekom Assistenzsysteme, die das alltägliche Leben für Senioren angenehmer und sicherer machen: insbesondere Haus- oder mobile Notrufsysteme, Sicherheitsmelder sowie Dienste zur Sturzüberwachung. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer befürworten Telemedizinische Kontrollen für zu Hause. Auch Serviceportale, die einen einfachen Zugriff auf haushaltsnahe Dienste wie Lieferservices für Güter des täglichen Bedarfs oder den Hausmeisterruf ermöglichen, oder lokale Informationen wie Fahrpläne oder Veranstaltungstipps bereitstellen, finden ein positives Echo.
Wichtigstes Ziel der Assistenzsysteme ist nach Meinung von 97 Prozent der Befragten, so lange wie möglich in der eigenen Wohnung leben zu können. Dazu muss auch gewährleistet sein, dass mit Hilfe der Technik im Bedarfsfall schnell und gezielt Hilfe geholt werden kann. 87 Prozent glauben, dass Assistenzsysteme einen Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen leisten, indem sie beispielsweise unnötige persönliche Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte vermeiden. (Hilde Nizamoglou/mp)
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