Beitrag von Wilfried Bauer, 28.05.2012, 14:48
Nach einer Magen-Op nimmt der Rest der Familie ebenfalls ab
Eine interessante Beobachtung machte ein Chirurgenteam der Stanford University in Kalifornien. Sie hatten 35 Familien beobachtet, aus denen jeweils eine übergewichtige Person mit über 130 Kilo Körpergewicht sich einen Magenbypass legen ließ. Nach einem Jahr nahmen die betroffenen Personen durchschnittlich 45 Kilo ab. Die Lebenspartner nahmen durchschnittlich 10 Kilo ab, aber ohne Op. Die Kinder aus den Familien nahmen wachstumsbedingt zu, aber insgesamt gesehen ab.
Die Chirurgen vermuten folgenden Hintergrund: Den Patienten wurden Leitlinien mit auf den Weg gegeben, wie sie sich nach der Op verhalten sollten. Denn diese müssen etwas in ihrem Leben ändern. Zu den Ratschlägen der Chirurgen gehörte: sich mehr bewegen, wenig Alkohol, weniger essen. Da sich das Magenvolumen verkleinerte, können diese Menschen sowieso nur noch kleine Portionen verzehren. Die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hat sich auf die anderen Familienmitglieder übertragen. Quasi hat sich das Gesetz der Ansteckung in der Gruppe verwirklicht. Dieses Gruppenverhalten ist bei Menschen und in der Tierwelt oft zu beobachten. Hieran sieht man wieder, wie sich Solidarität in der Familie für alle Beteiligten positiv auswirken kann.
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Magen-Op,abnehmen,Magenband,Adipositas,weniger essen,gesund leben
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