Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 07.12.2007, 08:49
Zeitmanagement mit To-do-Listen, Projektlisten und Wochenplan
Haben Sie genug Zeit? Ich nicht. Morgens geht es noch mit Elan an die Arbeit, abends hat man das Gefühl, den ganzen Tag gerackert und doch nur die Hälfte von dem geschafft zu haben, was man vorhatte. Die Folge: ein Karussell im Kopf und Frust auf der Seele.
Bekanntermaßen hilft Aufschreiben, um den Kopf zu entlasten. Mit einem dieser schicken Timer, die man mit etwas Glück sogar beim Discounter kaufen kann, ist man gut dran. Doch nicht jeder ist konsequent genug, die To-do- und Projekt-Listen regelmäßig zu aktualisieren und Aufgaben im Terminkalender auf einzelne Tage zu übertragen. Ein Timer mit einzelnen „Heute“-Einlagen ist immerhin hilfreich – die preiswerten Modelle haben diese Blätter nicht.
PC-Fans nutzen virtuelle Zeitplanungshilfen. Per Mail kann man sich an einzelne Termine erinnern lassen (Kalender-Funktion), z. B. bei Sunbird, zu finden unter http://www.mozilla.org. Wem das Bauchgefühl meldet, das alles sei zu kompliziert oder zu technisch, versuche es mit einer einfachen Word-Datei. Wie beim Menüplan ist der Sonntag auch hier ein guter Tag. Schreiben Sie die Wochentage mit Datum von Montag bis Sonntag untereinander. Verteilen Sie nun mit Aufzählungszeichen (Striche, Punkte) die einzelnen Termine und Aufgaben.Wenn Sie die nicht termingebundenen Vorhaben gleichmäßig über die Woche verteilen, bekommen Sie einen guten Überblick und das beruhigende Gefühl, nichts Wichtiges vergessen zu können. Speichern Sie den Plan ab, drucken Sie ihn aus und legen ihn auf Ihren Schreibtisch. Oder Sie heften ihn an zentraler Stelle an eine Pinwand. Legen Sie einen Stift dazu, denn erfahrungsgemäß kommen im Laufe der Woche weitere Punkte dazu. Eine Rubrik „Demnächst zu erledigen“ am Ende der Liste nimmt alle Punkte auf, zu denen Sie im Moment keine Lust oder tatsächlich keine Zeit haben.
Sehen Sie mehrmals täglich auf Ihren Plan. Mit einem roten Stift streichen Sie alles, was erledigt ist, kräftig durch. Ha, das tut gut! Am nächsten Sonntag werden Sie viele Zeilen löschen und durch neue Ziele ersetzen können. Einige haben sich hartnäckig gehalten, weil Unerwartetes dazwischen kam oder der innere Schweinehund nun mal größer war als erhofft. Macht nichts. Sie befördern den alten Plan in den Papierkorb – schon wieder ein gutes Gefühl! Sie aktualisieren Ihren Plan für die kommende Woche, speichern ab, drucken aus – und schon liegt wieder eine Woche vor Ihnen, die Sie wuppen werden. Mit Ruhe, Übersicht und Selbstvertrauen.
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