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Lebenshilfe


Beitrag von dpa, 10.11.2008, 15:06

Wünsche aus aller Welt - Weihnachtspostämter öffnen

Der Weihnachtsmann wartet wieder auf Post aus aller Welt: Gut sechs Wochen vor Heiligabend stapeln sich in vielen Bundesländern bereits die Wunschzettel in den Weihnachtspostfilialen.

Im brandenburgischen Himmelpfort bezog der Mann im roten Mantel und mit weißem Bart seinen einzigen Dienstsitz in den neuen Bundesländern, um bis zu 24. Dezember mit rund 20 fleißigen Helfern der erwarteten Flut an Schreiben Herr zu werden. «Jetzt sind bereits einige tausend Briefe an den Weihnachtsmann in Himmelpfort eingetroffen», berichtete Postsprecher Rolf Schulz. Im August gingen nach seinen Angaben schon rund 2000 Wünsche ein.

Bundesweit gibt es sieben Weihnachtspostfilialen, außer im brandenburgischen Himmelpfort auch in Himmelstadt (Bayern), in Engelskirchen (Nordrhein-Westfalen), in St. Nikolaus (Saarland) sowie in Himmelspforten, Himmelsthür und Nikolausdorf in Niedersachsen. Das Himmelpforter Postamt erwies sich im Laufe der Jahre als das beliebteste. 2007 kamen rund 280 000 Zuschriften aus mehr als 80 Ländern - darunter China und Neuseeland - dort an. Etwa 10 000 Besucher sahen zudem im vergangenen Jahr in Himmelpfort dem Weihnachtsmann bei der Arbeit zu. Wer bis zum 24. Dezember eine Antwort bekommen möchte, sollte seinen Brief spätestens am 16. Dezember abschicken, empfahl Post-Sprecher Schulz.

Im vergangenen Jahr standen Puppen und Teddybären auf den Wunschlisten der Kinder hoch im Kurs, daneben aber natürlich auch Unterhaltungselektronik vom MP3-Player bis zum Videospiel. Schließlich wünschten sich einige in den Vorjahren - eher bescheiden - Schnee, schöne Weihnachtsbäume oder leckere Kekse.

Auch in den Weihnachtspostämtern in Niedersachsen stapeln sich bereits Wochen vor dem Fest hunderte von Wunschzetteln. Doch mit einer Antwort aus den Postämtern in Nikolausdorf, Himmelpforten und Himmelthür müssen sich die Kinder noch gedulden. Weihnachtsmann, Christkind und Nikolaus beginnen erst am 24./25. November ihren Dienst. Um noch rechtzeitig vor Weihnachten Post zu erhalten, müssen die Wunschzettel spätestens Mitte Dezember bei den himmlischen Vertretern eingegangen sein.

Im nordrhein-westfälischen Engelskirchen nimmt das Christkind seine Arbeit am 13. November auf. Auch in Himmelstadt in Bayern stapeln sich schon tausende Briefe an das Christkind, wie die Chefin des Weihnachtspostamtes, Rosemarie Schotte, sagte. Diese Filiale öffnet offiziell aber erst am 1. Advent (30. November). In St. Nikolaus (Saarland) nimmt der Weihnachtsmann am 5. und am 6. Dezember seine Arbeit im Nikolaus-Sonderpostamt auf.

Schon Wochen vor dem großen Fest stapeln sich viele Briefe und Wunschzettel bei den Weihnachtspostämtern. (Bild: dpa)

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Tags: Brauchtum | dpa | Familie | Kinder | Post | Weihnachten



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