Beitrag von Wolfgang W. Seefeldt, 26.07.2009, 12:44
Wissenschaftler im Zwielicht: So fälschen Forscher
Forschungsergebnisse gelten generell als wertneutral und nachvollziehbar. Das sind sie aber offensichtlich weit weniger als angenommen. In einer Metastudie der University of Edinburgh gaben Durchschnittlich etwa zwei Prozent der befragten Wissenschaftler zu, sie hätten zumindest einmal Daten verändert oder erstellt, um das Ergebnis ihrer Studie zu verbessern oder „die Ergebnisse den Anforderungen des Geldgebers anzupassen“. Etwa ein Drittel räumte ein, andere fragwürdige Tricks eingesetzt zu haben. Beispielsweise das Verschweigen von Informationen, die den eigenen Ergebnissen widersprechen.
Hinter den Eigenaussagen der Befragten vermuten die Edinburgher Forscher weit häufigere Manipulationen. Geht es um Kollegen, sind die Aussagen freimütiger: 14 Prozent geben an, jemanden zu kennen, der Daten fabriziert, verändert oder verfälscht hat. Bei anderen “Schummeleien“ sagen dies sogar 72 Prozent.
Näheres unter http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30434/1.html
Dass auf der anderen Seite unliebsame Ergebnisse offenbar gern einmal unter den Teppich gekehrt werden, zeigt dieser Bericht des SPIEGEL:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,629632,00.html
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