Beitrag von eload24, 31.08.2008, 10:34
Windows Vista: Wie sicher ist das neue Betriebssystem?
Immer noch nicht sicher genug. Die wichtigste Neuerung in Sachen Sicherheit ist die User Account Control (UAC). Während des normalen Windows-Betriebs hat der User grundsätzlich keine Administrator-Rechte. Der Vorteil dieser Regelung: Viren haben kaum eine Chance, da selbst der Nutzer keine Berechtigung zum Installieren von Programmen besitzt. Wer trotzdem systemnahe Änderungen vornehmen will, muss ihnen in einem nervigen Dialog zustimmen.
Auch die Firewall bekommt einen neuen Schliff – zumindest optisch. Denn technisch liegt der Unterschied zur XP-Firewall nur im Detail. Und ein Virenschutz ist nach wie vor nicht mit von der Partie. Allerdings hat es ein Anti-Spyware-Schutz mit ins Boot geschafft – der Microsoft Defender. Das Tool kommt in den CHIP-Tests jedoch nicht an die Qualität der Konkurrenz heran.
Material für einen handfesten Skandal dagegen bietet die 64-Bit-Version von Windows Vista. Der „Kernel Patch Guard“ erlaubt nur zertifizierten Treibern den direkten Zugriff auf die Grundfunktionen des Systems. Ausgesperrt werden dagegen vor allem unzertifizierte legale Anwendungen wie Sicherheits-Suiten. Hacker haben den Schutz trotz Nachbesserungen bereits mehrfach ausgehebelt.
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