Beitrag von eload24, 02.09.2008, 10:43
Windows Vista: Welche Hardware-Tipps gibt Microsoft?
Am Anfang der Beta-Phase waren die Hardware-Anforderungen für das neue Betriebssystem gewaltig. Die Microsoft-Sprecher haben sich seit der ersten Ankündigung von Vista verhalten, wie Ärzte, die zunächst die schlimmstmögliche Diagnose stellen: mindestens ein, besser zwei GByte Speicher, eine schnelle 3D-Grafikkarte mit wenigstens 256 MByte Speicher, Doppel- oder gleich Multi-Kern-CPUs und ein RAID-Verbund schneller Festplatten. In den endgültigen Kriterienlisten klingt plötzlich alles halb so schlimm. Als Untergrenze für das Vista-Basic-Logo für Neu-PCs werden nun 800 MHz Taktfrequenz für die CPU gefordert, 15 GByte freier Festplattenplatz und 512 MByte Arbeitsspeicher. Glaubt man diesen Daten, ist jeder fünf Jahre alte PC spätestens mit einer Speicheraufrüstung Vista-tauglich. Nur wer Aero, den neuen Oberflächen-Look mit frei skalierbaren Fenstern und Inhalten nutzen will, braucht zusätzlich eine DirectX-9-Grafikkarte.
Microsoft selbst stellt ein Programm für Windows XP zur Verfügung, das anhand dieser Minimalanforderungen Rechner auf ihre Vista-Tauglichkeit hin testet. Doch der Vista Upgrade Advisor (http://www.microsoft.com/windowsvista) liefert dem Anwender nur ein paar Ja-Nein-Aussagen zu bestimmten Aufgaben und sehr rudimentäre Vorschläge zum Aufrüsten. Die Aussage, wie flüssig ein System unter Vista laufen wird, bleibt der Upgrade Advisor schuldig.
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