Beitrag von Mirko Müller, 12.10.2008, 14:15
Windows Vista schneller machen: Tipps für einen schnellen Rechner
Es scheint ein Naturgesetz zu sein: Ein Windows-PC wird mit der Zeit immer langsamer. War der Computer am Anfang noch rasend schnell, wird er mit zunehmendem Alter immer träger. Wenn auch Sie diese Erfahrungen gemacht haben, bleibt ein kleiner Trost: Sie sind nicht alleine; fast alle PCs verlieren nach und nach an Geschwindigkeit.
Zu viele Programme
Einer der größten Tempoblocker sind Programme, und zwar zu viele davon. Windows macht das Installieren neuer Anwendungen einfach. Nur die Installationsdatei herunterladen oder die Installations-CD einlegen, und schon ist das neue Programm eingerichtet. Theoretisch können Sie beliebig viele Programme installieren. Doch für einen schnellen Rechner ist Zurückhaltung angesagt. Das Motto “Weniger ist mehr” gilt gerade bei der Anzahl der installierten Programme. Je mehr Anwendungen installiert sind, umso langsamer wird Windows. Das liegt zum einen daran, dass einmal installierte Software sich oft nicht mehr richtig deinstallieren lässt. Zum anderen verstecken sich die Programme gerne im Autostartbereich und starten sich beim Einschalten des PCs immer mit – ob sie nun gebraucht werden oder nicht. Je voller der Arbeitsspeicher wird, umso mehr geht die Leistung in die Knie. Daher gilt bei Programmen: Installieren Sie nur die Anwendungen, die Sie wirklich benötigen, und deinstallieren Sie alle nicht mehr genutzten Programme.
Ein wichtiges Indiz, ob zu viele Programme installiert sind oder nicht gibt oft ein Blick in die Taskleiste. Je mehr Icons dort neben der Uhr auftauchen, umso mehr Tools und Programme machen sich im Arbeitsspeicher von Vista breit. Daher lohnt es sich, einen Blick neben die Uhr zu werfen und genau zu prüfen, welches Programm dort hingehört und welches nicht. Wer dort auf jeden Fall vertreten und dort auch bleiben sollten sind:
- Virenscanner
- Firewalls
Einige Programme halten sich aber für genau so wichtig wie Virenscanner und Firewalls und möchten dort auch vertreten sein - obwohl sie dort nichts verloren haben. Die Favoriten-Liste der unerwünschten Helferlein lautet:
- Grafikkarten-Tools
Nach der Installation neuer Grafikkartentreiber - etwa von Nvidia oder ATI - finden Sie hier oft “Hilfsprogramme”, die z.B. das Wechseln der Bildschirmauflösung ermöglichen. Weg damit.
- Quicktime
Der QuickTime-Player von Apple (http://www.apple.de) zum Abspielen von QuickTime-Videos präsentiert sich in der Task-Leiste mit einem Symbol für den schnellen Zugriff auf das Programm. Überflüssig, da QuickTime automatisch startet, sobald Sie ein QuickTime-Video betrachten.
- RealPlayer
Der RealPlayer von RealNetworks (http://www.real.com) ermöglicht mit Hilfe eines eigenen Taskleisten-Symbols den direkten Zugriff auf das Programm. Genau so schnell, dafür aber speicherplatzsparender geht es mit dem Befehl “Start > Alle Programme > RealPlayer”.
Neben den oben genannten Taskleisten-Platzverschwendern gibt es noch zahl-reiche weitere Programme, die sich dort niederlassen. Um sie wieder loszuwerden, hilft es zumeist, mit der rechten (!) Maustaste auf das Symbol zu klicken und dort den Befehl “Exit” oder “Schließen” zu wählen. Zumeist gibt es dort auch einen “Configure"- oder “Einstellungen"-Befehl, um das Laden des Taskleistensymbols dauerhaft zu unterbinden.
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