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kommunikation


Beitrag von Henri Apell, 04.04.2008, 10:33

Was gegen das Rotwerden hilft

Sicher, wir alle wollen möglichst gut vor anderen dastehen. Doch plötzlich ist Alarm im Kopf angesagt, beispielsweise weil eine unangenehme Frage gestellt wird und man damit im Mittelpunkt steht Oder es soll spontan eine Rede gehalten werden. Dabei passiert es dann: Der Kopf wird wird rot wie ein Feuermelder, wie peinlich! Betroffene mögen sich trösten: Dies ist eine ganz normale Reaktion, die wir von unseren Vorfahren aus längst vergangenen Zeiten geerbt haben. Hat ein Mensch vor einigen tausend Jahren aus Versehen jemanden umgerannt, bekam er einen roten Kopf; ein Zeichen, dass er dieses Missgeschick bedauert. Der Geschädigte war sogleich milder gestimmt – in den damaligen engen Sozialgefügen mitunter überlebensnotwendig. Heutzutage gilt der rote Kopf als Zeichen von Unsicherheit oder Angst. Doch man kann etwas dagegen tun. Wie wissenschaftliche Experimente gezeigt haben, leiden viele Menschen mehr unter der Angst, einen roten Kopf zu bekommen, als vor dem Erröten selbst. Daher müssen die Betroffenen Menschen lernen, ihre Aufmerksamkeit von innen nach außen zu lenken. Dazu einige Übungen:

- Beobachten Sie die Körpersprache Ihres Gegenübers.

- Hören Sie ihm eine Weile zu und fassen Sie den Redebeitrag zusammen.

- Gehen Sie in den Wald und nehmen Sie die Umgebung mit allen Sinnen wahr.

- Halten Sie kurze Reden oder Statements vor Ihnen vertrauten Menschen.

Auch Sie können andere unterstützen: Sagen Sie niemals: “Hey, du wirst ja plötzlich ganz rot” oder Ähnliches. Helfen Sie dem Betroffenen lieber, Selbstbewusstsein aufzubauen. Zeigen Sie ihm, dass seine Meinung für Sie wichtig ist.

Eine gute Austauschplattform gibt es im Internet: http://www.erythrophobie.de/start.htm

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Themen: E-Mail Abo | Kommunikation | Rhetorik
Tags: Lampenfieber | Rede | Redehemmung | Rotwerden



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