Beitrag von Wolfgang W. Seefeldt, 27.11.2007, 16:41
Viel verstecktes Salz in Fischkonserven
Ob Matjes, Forelle oder Räucherlachs – konservierter Fisch gehört zu den kochsalzreichsten Lebensmitteln. Das Würzmittel macht die Fische nicht nur schmackhaft, es sorgt auch für längere Haltbarkeit. Zu viel Kochsalz belastet jedoch die Nieren und das Herz-Kreislauf-System. Bei entsprechend veranlagten Menschen kann eine zu hohe Kochsalzaufnahme sogar zum Ansteigen des Blutdrucks führen. Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, nicht mehr als fünf bis sechs Gramm Kochsalz pro Tag zu essen, nimmt der Durchschnittsbürger etwa die doppelte Menge zu sich. Deshalb sollten gesundheitsbewusste Genießer stärker gesalzene Fischwaren nur gelegentlich und in kleinen Portionen auf den Tisch bringen. Vorsichtsmaßnahme: Bei Produkten aus Gläsern, Dosen oder Kunststoffverpackungen empfiehlt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Stehen „Speisesalz“, „Kochsalz“ „Tafelsalz“, „Meersalz“ oder „Natriumchlorid“ (NaCl) in der Liste weit vorn, heißt das: Achtung. Hier hat man kräftig gesalzen!
Als kleine Orientierungshilfe hier der Kochsalzgehalt verschiedener Fischkonserven:
(Durchschnittswerte in Gramm pro 100 Gramm)
Brathering 1,4
Sprotten, geräuchert 1,5
Schillerlocken 1,8
Heringssalat 2,2
Forellen, geräuchert 2,4
Bismarckhering 2,5
Rollmops 3,0
Räucherlachs 4,5
Kaviar, echt 4,7
Matjes 6,4
Sardellen, gesalzen 12,0
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