Beitrag von Pia Helfferich, 11.09.2008, 15:08
Verlage finden per pitch-point.de
Wie kommt der Text in den Verlag? Diese Frage beschäftigt Autoren wie kaum eine andere. Pessimismus ist dabei fehl am Platze, denn die Verlagslandschaft wird immer bunter und immer breiter gefächert. Heutzutage gibt es eine größere Zahl an Kleinverlagen und anderen Veröffentlichungsmöglichkeiten, als wir sie je hatten. Doch trotzdem bleibt die Frage: Wie kommt denn jetzt mein Text zu einem Verlag? Eine der neueren Möglichkeiten heißt Pitch-Point und ist eine Webseite, auf der sich sowohl Autoren als auch Verlage registrieren lassen können, um diskret Texte anzubieten und zu sichten.
Das heißt im Einzelnen, dass der Autor seinen Text dort präsentieren kann, ohne ihn der breiten Masse der Internetnutzer zugängig zu machen. Nur registrierte Verlage können ihn sich anschauen und gegebenenfalls Kontakt zum Autor aufnehmen.
Das Manuskript wird nicht einfach eingestellt, sondern unter „pitchen“ versteht man die gekonnte Vermarktung einer Idee, ihre prägnante Präsentation. Wer exakt darstellen kann, was er anzubieten hat, wird auch besser gefunden.
Um sich Pitch-Point genauer anzuschauen, kann man sich kostenlos registrieren. Die Präsentation des Textes kostet eine (geringfügige) Gebühr. Alle Textgattungen können angeboten werden, auch Drehbücher, Hörspiele und was die Feder hergibt. Der Text muss nicht zwingend fertig sein, sondern kann auch als Idee vorliegen.
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