home   über uns   kontakt   impressum   login   registrieren

Gesundheit und Medizin


Beitrag von Miriam Betancourt, 08.11.2007, 11:19

Suppen in der kalten Jahreszeit

MacBook Air Gewinnspiel

In der kalten Jahreszeit, sind warme Suppen und Eintöpfe eine wunderbare Möglichkeit, die Immunabwehr zu stärken. Denn ist unser körpereigenes Immunsystem fit, haben Bakterien und Viren kaum eine Chance – mögen uns die Menschen in unserer Umwelt auch noch so sehr mit ihren Krankheitserregern anniesen oder anhusten.

Keine Lust auf Suppe? Nun, vielleicht liegt das daran, dass Suppen ein schlechtes Image haben. Sie sollen dick machen, durch das lange Kochen keine Vitamine enthalten und arbeitsaufwändig sein. Auch das Märchen vom Suppenkasper ist keine Werbegeschichte für die Suppe. Räumen wir mit ein paar Vorurteilen auf: Suppen machen nach Vorstellung der Chinesischen Medizin (CM) nicht dick, so lange Sie auf Sahne verzichten. Indem Suppen unsere Mitte, also unsere Verdauungsfunktion stärken, helfen sie dem Körper, die aufgenommene Energie optimal umzusetzen. Wir fühlen uns wohl und voll Energie.

Jetzt die Vitaminfrage: Hilft ein Salat mit jeder Menge Vitamin C nicht viel mehr als eine lange gekochte Suppe? Da ist doch gar nichts mehr drin? Aus Sicht der Chinesischen Medizin stimmt das nicht. Im Herbst und im Winter ist es um uns herum eh schon kalt. Deshalb braucht der Körper Wärme. Ein roher Salat – so frisch und knackig er auch immer sein mag – kühlt unsere Mitte ab. So kann Sie keine lebenswichtigen Substanzen aus der Nahrung bilden, die wir zu uns nehmen. Wir brauchen also Wärme, und die gibt uns eine Suppe. Das lange Köcheln soll nach Vorstellungen der Chinesischen Medizin die Zutaten in Energie umwandeln. Machen wir also zum Beispiel eine Gemüse- oder Fleischbrühe selbst, werfen wir die lange gekochten Substanzen wie Möhren oder Sellerie weg. Denn da ist wirklich nichts mehr drin, auch kein Geschmack. Die Brühe dient nun als Basis für viele leckere Suppen. Großmütter wissen das oft noch. Denn nach einer Krankheit gab es früher eine lang gekochte Suppe, um wieder zu Kräften zu kommen.

Und was ist mit dem Arbeitsaufwand? In der Tat, die Zubereitung einer selbst gemachten Suppe dauert länger als die aus der Tüte oder eine Fertig-Pizza. Ist eine Brühe aber erst einmal gemacht, hält sie sich gut verschlossen im Kühlschrank für ein paar Tage. Und damit lässt sich blitzschnell mit ein bisschen frischem Gemüse, Kartoffeln oder Nudeln eine schnelle Suppe machen. Und da sind dann auch die Vitamine wieder drin, denn das Gemüse gart ja nur ein paar Minuten.

Was den Suppenkasper anbetrifft, da kann ich nicht viel gegenhalten. Das ist eine zu lange “Gegenbewegung” im Kindesalter. Aber vielleicht fällt jemandem eine andere Geschichte ein. 

(0) Kommentare | Permalink | Newsletter abonnieren
Themen: E-Mail Abo | Gesundheit und Medizin | Chinesische Medizin | Gesunde Ernährung
Tags: Herbst | Jahreszeit | lecker | Medizin | Suppe | Winter