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Gesundheit und Medizin


Beitrag von Miriam Betancourt, 01.10.2007, 08:00

Stress verursacht viele Krankheiten

Stress gilt als der Krankheitsverursacher Nummer eins in der westlichen Welt. Schätzungen gehen davon aus, dass 90 Prozent aller Krankheitsfälle in einer Hausarztpraxis ursächlich auf Stress zurückzuführen sind. Stress ist an sich nichts Schlechtes. Er lässt sich verstehen als die Reaktion des Körpers auf eine potenzielle Bedrohung des Wohlbefindens. Der Organismus ist in Alarmbereitschaft. Er pumpt sauer- und nährstoffhaltiges Blut in die Muskulatur, vor allem in die Schultern, Arme und Beine. Atmung und Puls beschleunigen sich, der Blutdruck geht in die Höhe, die Pupillen weiten sich und der Mund wird trocken. Zugleich verlangsamen die Verdauungs- und auch die Sexualorgane ihre Aktivität. Wir haben keine Lust mehr.

Akuter Stress führt so zu einer kurzfristigen Leistungssteigerung, chronischer Stress dagegen schwächt. Das ist besonders gefährlich, wenn der Mensch von eine Stresssituation in die andere kommt und sich gar nicht mehr entspannen kann. US-amerikanische Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eine Erkältung zu bekommen bei chronischem Stress doppelt so hoch ist und dass Wunden schlechter verheilen. Chronischer Stress ist also ein Nährboden für zahlreiche Erkrankungen.

Wer also etwas für seine Gesundheit tun will, der sollte nach Stressoren im Alltag Ausschau halten und Zeiten der Entspannung einplanen. 

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Tags: Entspannung | Krankheit | Stress



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