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Beitrag von eload24, 09.10.2008, 10:53

So gelingt Ihre Geschäftsreise: 5 Tipps für passende Geschenke im In- und Ausland

Auszug aus dem eBook 'So gelingt Ihre Geschäftsreise: 5 Tipps für passende Geschenke im In- und Ausland'

1. Erkundigungen über Land und Leute einholen

Gastgeber sind nicht nur Individuen mit gewissen Vorlieben, sondern in ein bestimmtes soziales Umfeld eingebunden. So sollten Sie zum Beispiel in muslimischen Ländern keinesfalls Alkohol verschenken, wenn Sie nicht genau wissen, dass dies gesetzlich erlaubt ist und vom Gastgeber akzeptiert wird. Bedenken Sie auch, dass bestimmte Gegenstände in anderen Kulturen eine gewisse negative Symbolkraft haben können, die hierzulande unbekannt ist. Über die landesüblichen Gepflogenheiten bekommen Sie schnell Informationen durch klassische Reiseführer und von Konsulaten, Botschaften oder den deutschen Niederlassungen der jeweiligen ausländischen Handelskammer.

Informationen über den DIHK, Telefon 030 – 2 03 08-0.

2. Sekretärin des Gastgebers fragen

Ein Geschenk sollte den persönlichen Geschmack der Beschenkten treffen. Sonst verstaubt es in einer Ecke oder endet wie die zahlreichen Gastgeschenke des früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth auf einer Versteigerung. Es lohnt sich daher, Geschäftspartner auch im Hinblick auf ihre Vorlieben zu beobachten. Was bestellt er im Restaurant? Hat er ein Faible für ausgefallene Krawatten? Welchen Sport treibt er?

Falls Sie Ihren Gastgeber noch nicht gut kennen, ziehen Sie rechtzeitig Erkundigungen ein. Fragen Sie seine Sekretärin, ob er zum Beispiel gerne Wein trinkt oder klassische Musik liebt. Sie kann Ihnen auch sagen, ob er bestimmte Dinge schon hat; der schönste Füller ist nicht mehr willkommen, wenn er bereits Nummer fünf im Repertoire ist.

Beachten Sie, dass geschäftlich veranlasste Geschenke immer mehr Distanz beweisen sollten als Geschenke im Privatleben. Dies machen sich einige Spezialanbieter zunutze, die ganz gezielt an Firmen herantreten und große Sortimente von Standardgeschenken für den Alltagsgebrauch und fürs Büro vertreiben. Doch diese Artikel sind bei vielen Menschen bekannt. Man trifft immer wieder auf sie, und sie hinterlassen beim Beschenkten den Eindruck, dass man ihn mit einer Notlösung beglücken möchte.

3. Nicht kleckern, nicht protzen

Geschenke sollen grundsätzlich den Beschenkten erfreuen. Das wird ihm schwerfallen, wenn Sie versuchen, ihn als Werbeträger zu missbrauchen. Verzichten Sie daher unbedingt auf Werbeaufdrucke Ihres Unternehmens. Diese sind nur bei kleinen Mitbringseln, zum Beispiel während eines informellen Messebesuchs, erlaubt. Genauso peinlich wie ein knickriges Werbegeschenk sind zu protzige Geschenke. Bei kleineren Unternehmen ist ein Wert von maximal 100 Euro angemessen. Dieser kann bei einzelnen Gelegenheiten überschritten werden, zum Beispiel, wenn Sie von Ihrem Geschäftspartner sehr aufwendig bewirtet werden oder wenn er den Großteil der Kosten für Ihr Treffen übernimmt.

Geschenke mit auffälligen Designerlabels sollten Sie zumindest in Europa vermeiden. Die könnten schnell als pure Selbstdarstellung interpretiert werden. In Asien und im Orient gelten andere Regeln. So sind Japaner häufig sehr fixiert auf europäische Nobelmarken; Araber haben meist eine Vorliebe für opulentes Design und betrachten Großzügigkeit im Geschäftsleben als normal.

Geschenke aus Ihrer unmittelbaren Umgebung werden Ihren Gastgeber noch lange an Sie erinnern. In allen Regionen Deutschlands gibt es zahlreiche kulinarische und handwerkliche Spezialitäten, die Sie mit ein paar netten Bemerkungen zu Ihrer Heimat garnieren können. Erkundigen Sie sich jedoch unbedingt vorher, ob Nahrungsmittel in Ihr Gastland eingeführt werden dürfen. Dies ist zum Beispiel in den USA und Australien absolut verboten.

4. Gut verpackt ist halb geschenkt

Geben Sie sich Mühe bei der Verpackung. So schätzen es beispielsweise Japaner sehr, wenn auch Kleinigkeiten in aufwendigen Schachteln oder kunstvoll gefaltetem Papier überreicht werden. Ein Geschenk gewinnt durch eine schöne, individuelle Aufmachung und schafft auf diese Weise einen höheren Erinnerungswert.

5. Auch an Mitarbeiter denken

Bringen Sie den engsten Mitarbeitern Ihres Geschäftspartners ebenfalls eine Kleinigkeit mit. Hier geht es vor allem um die Geste; mit dieser Aufmerksamkeit können Sie sich abheben von anderen Geschäftspartnern des Chefs und man wird Ihnen künftig leichter einen Gefallen erweisen.

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Themen: E-Mail Abo | Management | Organisation
Tags: Ebook-00574 | Gastgeber | Geschenk | Geschmack | Mitbringsel | Reise | So gelingt Ihre Geschäftsreise | Unternehmensführung | Verpackung



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