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Beitrag von Pia Helfferich, 16.07.2008, 18:07

Schriftstellerfilme: Die WonderBoys

Grady Tripps (Michael Douglas) hat einen sehr erfolgreichen Roman veröffentlicht – doch das liegt schon sieben Jahre zurück. Nun ist er dauerkiffender Professor für Kreatives Schreiben an einem College in Pittsburgh und quält sich erfolglos mit seinem neuen Buch herum, das schon 2600 Seiten lang ist, ohne auf ein Ende zuzusteuern. Zu allem Überfluss verlässt ihn seine Ehefrau, seine Geliebte (Frances McDormand) ist schwanger und sein Lektor (Robert Downey Jr.) fliegt extra aus New York ein, um sich persönlich vom Fortschritt des neuen Romans zu überzeugen. Als sei das alles nicht schon schlimm genug, beschließt sein ebenso begabter wie exentrischer Student James (Tobey Maguire)seine Nähe zu suchen. James verfügt aber nicht nur über großes literarisches Talent, sondern auch über ein fatales Talent für Katastrophen.

Der Autor Michael Chabon, auf dessen Roman „Die WonderBoys“ der Film basiert, verarbeitete hier nach eigener Aussage seine Erfahrungen mit einem Buch, an dem er scheiterte und das er nie fertigschreiben konnte. Herausgekommen ist eine schräge Komödie über Kreativität und Schreibblockaden und ein gut getarnter Hieb auf die amerikanische creative writing-Szene, ein Film, in dem sogar das Erschießen eines alten, blinden Hundes noch zum Lachen ist.

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Themen: E-Mail Abo | Literatur und Bücher | Von A-Z
Tags: creative writing | Film | Kreatives Schreiben | Michael Douglas | Professor | Schriftsteller | Schriftstellerfilm | Wonderboys



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