Beitrag von Global Press, 05.11.2009, 12:24
Ratgeber: Nach der Arbeit leichter abschalten
Im Beruf lastet auf vielen Menschen enorm viel Druck. Nach Feierabend fällt es deshalb oft schwer, den Kopf frei zu bekommen und sich zu entspannen. Mit ein paar Tricks fällt das Abschalten leichter.
Schon am Arbeitsplatz sollte man sich auf den Feierabend vorbereiten. Das heißt nicht, dass man in der letzten Dienststunde die Füße hochlegt und nichts mehr tut. Aber ein abruptes Ende - also das buchstäbliche Fallenlassen es Stiftes -, lässt viel Spannung in uns zurück. Sofern es der Berufszweig ermöglicht, sollte der Arbeitstag sanft ausklingen. Man kann es sich zum Beispiel im Büro zur Angewohnheit machen, in den letzten zehn Minuten vor Verlassen der Firma einige Aufräumarbeiten durchzuführen, zum Beispiel das Löschen von E-Mails. So wird einerseits für mehr Ordnung gesorgt und andererseits kann sich das Gehirn schon ein wenig auf die kommende Erholungsphase in der Freizeit einstellen. Hat sich der Körper erst einmal an ein solches “Ritual” gewöhnt, fällt mit der Zeit oft auch das Abschließen mit der Arbeit leichter.
Schon auf dem Heimweg sollte die Entspannung beginnen. Nach Möglichkeit sollte man seine Gedanken unterwegs bewusst auf etwas Positives richten, das nichts mit der Arbeit zu tun hat. Manchen Menschen hilft zum Beispiel ein kurzes Telefonat mit einem Freund, während man an der Bushaltestelle wartet. Im Auto hebt die Lieblingsmusik die Stimmung.
Sport oder Entspannungstechniken können den Kopf ebenfalls von Gedanken an die Arbeit befreien. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm die größte geistige Entspannung bringt. Dies kann ein Besuch im Fitnessstudio sein, eine halbstündige Yoga-Sitzung oder ein kurzer Spaziergang im nahe gelegenen Park. Treffen mit Freunden und Verwandten sind ebenso zum Abschalten geeignet wie das abendliche Spielen mit den Kindern oder ein Restaurantbesuch. Singles, die gerade keine Verabredung haben und auch nicht zum Sport gehen können oder wollen, sollten nach der Arbeit zu Hause ein kurzes “Ruheritual” durchführen. Nach der Arbeit kann zum Beispiel ganz bewusst in Ruhe eine Tasse Tee getrunken werden, wobei in der Lieblingszeitschrift geblättert wird. Selbst wenn dieses Ritual nur zehn Minuten dauert, beruhigt es bei vielen Menschen den Geist.
Doch egal, womit man sich beschäftigt, mitunter springen die Gedanken zwischendurch trotzdem zur Arbeit. Dann sollte man sich ganz bewusst sagen: “Stopp, jetzt ist Feierabend und ich habe mir die Erholungspause verdient.” Zwar klappt das oft nicht auf Anhieb, aber mit ein wenig Übung gelingt es von Mal zu Mal besser. (Gaby Schulemann-Maier/mp)
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