Beitrag von eload24, 11.10.2008, 16:59
Original- und Fremdtinte im Test: Spezielle Lösungen fürs Nachfüllen
Wie stark die aktuellen Canon-Tinten die Fantasie der Fremdanbieter anregen, zeigt beispielsweise die Lösung von Armor. Für den Canon Pixma iP4300 bekommt der Anwender ein Kit, das aus einem Adapter für alle Farben und den jeweiligen Tanks besteht. Die Farben Rot, Blau und Gelb sind sogar mit zwei Patronen vertreten. Auf dem Adapter sind die Original-Canon-Chips bereits angebracht. Der Adapter wird in den Druckkopf eingesetzt. Dazu war im Test einiger Druck nötig. Erst als ein Klicken zu hören war, war der Adapter richtig fixiert. Danach kommen die Patronen in den Adapter. Der Clou: Die Kartuschen haben auch je einen Chip. Diese stammen von Armor und steuern die Tintenstandsanzeige. Das Überwachen der Tinte übernimmt in diesem Fall wieder der Drucker. Das ist praktisch und klappte im Test ohne Weiteres.
Wer sich weder mit Adaptern noch mit dem Umstecken von Original-Chips anfreunden kann, dem bietet Pelikan eine ganz eigene Nachfüll-Lösung. Die „Power Pads“ sind Tintentanks, auf die sich die leeren OriginalKartuschen aufstecken lassen. Die Tinte wird vom Tank in den Schwamm der Kartusche gesaugt. Der Vorgang dauerte im Test etwa eine Viertelstunde. Manko: Die Tintenstandsanzeige der Patrone wird vor dem Aufstecken auf den Tank abgeklebt. Deshalb bleibt es dem Anwender nun überlassen, durch regelmäßiges Entnehmen und Einsetzen der Patrone zu kontrollieren, ob für seinen nächsten Druckauftrag noch genügend Tinte im Schwamm ist. Das ist umständlich und wird besonders Anwender abschrecken, die viel und häufig drucken.
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