home   über uns   kontakt   impressum   login   registrieren

Windows


Beitrag von Mirko Müller, 20.08.2008, 08:50

Mit Google Picasa Bilder bearbeiten und für Fotobücher aufbereiten

Klick. Klick. Klick. – Mit modernen Digitalkameras kommen im Urlaub schnell hundert oder tausend Foto zusammen. Außer Speicherplatz kostet es ja nichts. Aufwändig wird es erst Zuhause. Denn dann beginnt das Aussortieren und Bearbeiten der Fotos. Denn nicht jedes Foto ist gelungen. Mitunter sind die Schnappschüsse zu dunkel oder zeigen nur blasse Farben. Wer die besten Fotos ausbelichten oder in einem Fotobuch präsentieren möchte, muss sie nachbearbeiten. Das geht am einfachsten mit dem Gratisprogramm Google Picasa. Damit kommen auch Laien sofort zurecht.

Mit Google Picasa können Sie im Handumdrehen Bilder zuschneiden, Helligkeit und Kontrast verändern oder der berühmte Rote-Augen-Effekt retuschieren. Google Picasa eignet sich auch ideal, um bequem die Bilder für das Fotobuch auszuwählen und in einen eigenen Ordner zu kopieren. Picasa ist damit der ideale „Partner“ für jede Fotobuch-Software.  Um die Gratissoftware zu installieren, sind nur wenige Schritte notwendig:

1. Rufen Sie die Webseite http://picasa.google.com auf.

2. Klicken Sie auf den Link “Picasa herunterladen”.

3. Klicken Sie nach dem Download auf “Ausführen”, um die Installation zu starten. Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten, um die Installation abzuschließen.

image
Die kostenlose Fotosoftware Picasa erhalten Sie unter http://picasa.google.com.

Einen eigenen Ordner für alle Fotobuchbilder anlegen

Sobald die Fotosoftware und die Bilderverwaltung Picasa installiert sind, können Sie auch gleich mit der Auswahl der Bilder beginnen. Dabei kopieren Sie die Bilder für das Fotobuch in einen eigenen Ordner, der praktisch als Fotoatelier für Ihr Buch dient. Dank des eigenen Ordners können Sie später nach Herzenslust mit den Bildern arbeiten, ohne die Originaldateien zu verändern. Der Ordner vereinfacht auch die Auswahl.

Um mit Picasa alle Fotos für das Fotobuch in einen eigenen Ordner zu kopieren, gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Starten Sie Google Picasa mit dem Befehl “Start > Alle Programme > Picasa2 > Picasa2”.

2. Rufen Sie den Menübefehl “Datei > Importieren von” auf.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Gerät auswählen” und wählen Sie den Eintrag “Ordner”.

4. Wechseln Sie in den Ordner, der die Bilder für das Fotobuch enthält. Markieren Sie die gewünschten Fotos und klicken Sie auf OK.

Um mehrere Bilder zu markieren, halten Sie die [Strg]-Taste gedrückt und klicken Sie nacheinander – mit weiterhin gedrückter [Strg]-Taste – auf die gewünschten Dateien. Per Mausklick auf “Alle Importieren” können Sie auch auf einen Schlag alle Fotos eines Ordners importieren. Wiederholen Sie den Schritt für alle Bilder, die Sie in das Fotobuch einfügen möchten.

5. Klicken Sie auf die Schaltfläche “Alle importieren”, um die Dateien in einen eigenen Ordner zu kopieren. Geben Sie im folgenden Dialogfenster einen passenden Ordnernamen ein, etwa „Fotobuch Kanada-Urlaub“.

6. Mit einem Mausklick auf “Fertig stellen” kopiert Picasa die ausgesuchten Fotos in den neuen Ordner.

image
Mit Picasa können Sie ruck, zuck die Fotos für Ihr Fotobuch in einen separaten Ordner kopieren.

Bilder für das Fotobuch nachbearbeiten

Mitunter ist es notwendig, die ausgesuchten Fotos vor dem Einfügen in das Fotobuch nachzubearbeiten. Oft müssen beispielsweise rote Augen entfernt oder Helligkeit und Kontrast angepasst werden. Mit Picasa alles kein Problem. Damit die Bilder im Fotobuch in farbenfroher Pracht erscheinen, können Sie sie folgendermaßen aufbereiten:

1. Wählen Sie in Picasa im Bereich “Ordner” zunächst den Ordner aus, in den Sie die Fotobuchbilder kopiert haben, etwa den Ordner “Fotobuch Kanada-Urlaub”.

2. Klicken Sie doppelt auf eines der Fotos, das Sie nachbearbeiten möchten.

3. Im folgenden Fenster stehen Ihnen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung.

Für die schnelle Reparatur der gröbsten Schnitzer empfiehlt sich ein Mausklick auf die Schaltfläche “Auf gut Glück”. Picasa nimmt damit automatisch Korrekturen für die Belichtung und Farbgebung vor – meist erscheint das Foto danach in kräftigeren Farben. Mit einem Mausklick auf “Kontrast (automatisch)” bzw. “Farbe (automatisch)” korrigiert Picasa automatisch lediglich den Kontrast oder die Farbintensität.

4. Sie können die Korrekturen aber auch manuell vornehmen, indem Sie auf das Register “Feinabstimmung” klicken. Hier können Sie mit den Schiebereglern das Foto aufhellen oder die Highlights und Schatten betonen oder reduzieren.

image
Mit den Bildbearbeitungsfunktionen von Picasa bereiten Sie Ihre Fotos optimal für das Fotobuch vor. Besonders praktisch sind die automatischen Funktionen, die wie von selbst Belichtung und Farbgebung korrigieren.

5. Möchten Sie nur einen bestimmten Bildausschnitt verwenden, klicken Sie im Register “Optimierung” auf “Zuschneiden”. Im Bild können Sie jetzt mit gedrückter Maustaste einen Ausschnitt markieren bzw. verschieben. Klicken Sie auf “Anwenden”, um den gewünschten Bildausschnitt auszuschneiden.

6. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, schräge Fotos wieder zurechtzurücken. Falls Sie beispielsweise eine Landschaftsaufnahme verwenden möchten, der Horizont aber etwas schief über das Bild läuft, genügt ein Mausklick auf “Ausrichtung”. Mit dem Schieberegler rücken Sie das Bild anschließend wieder gerade.

7. Bei Porträtfotos, die mit Blitzlicht fotografiert wurden, entsteht oft der Rote-Augen-Effekt. Aufgrund der Lichtreflexion auf der Netzhaut erscheinen die Pupillen dann rot statt schwarz. Das lässt sich leicht korrigieren, indem Sie im Register “Optimierung” auf die Schaltfläche “Rote Augen” klicken. Jetzt müssen Sie nur noch mit gedrückter Maustaste einen Rahmen um das Auge ziehen, und schon erscheint die Pupille wieder natürlich schwarz.

8. Sehr reizvoll sind die Optionen im Register “Effekte”. Hier können Sie das Foto mit raffinierten Spezialeffekten aufpeppen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Weichzeichner, der die Bildschärfe um einen Mittelpunkt herum verringert? Oder mit einer insgesamt wärmeren Farbgebung? Probieren Sie einfach einige Effekte aus, die Wirkung ist meist verblüffend. Übertreiben Sie es dabei aber nicht. Auch wenn die Veränderungen oft Spaß machen, zu viele und zu häufig eingesetzte Effekte stören später im Fotobuch nur. Weniger ist hier mehr.

8. Sobald Sie die Bildbearbeitung für die Fotos vorgenommen haben, können Sie das Picasa-Fenster schließen.

image
Spezialeffekte wie der dynamische Weichzeichner bringen Abwechslung in die Bildersammlung.

(0) Kommentare | Permalink | Newsletter abonnieren
Themen: E-Mail Abo | Fotografie und Video | Digitale Fotografie | Windows | Windows Vista | Windows XP
Tags: Bilbearbeitung | Digitalfoto | Editieren | Foto | Fotosoftware | Fototool | Google | Google Picasa | Gratis | Kostenlos | Picasa



Verivox - Strom- und Gaspreise vergleichen