Beitrag von eload24, 11.05.2009, 14:07
Mit Gemüse heilen: Spinat
Spinat ist ein 30 cm und höher wachsendes zartes Blattgemüse. Seine fleischigen Blätter bilden eine Rosette. Spinat enthält Vitamin A, B1, B2, B6, bei günstiger Bodenqualität außerdem B12, C, E, K, Niacin, Folsäure, Biotin, Phantothensäure, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Schwefel, Jod, Mangan, Kobalt, Kupfer, Zink, Nickel, Fluor, Selen, Bitterstoffe, wertvolle Eiweißbausteine, Chlorophyll, Sekretin (eine hormonähnliche Substanz), pflanzliche Enzyme und Oxalsäure.
Heilwirkung: Spinat stimuliert den Stoffwechsel und zahlreiche enzymatische Prozesse im Zellenstaat Körper. Er regt die Bildung des Pankreassaftes (durch Sekretin) sowie weiterer verdauungsfördernder Säfte in Magen, Leber, Galle und in den Darmzellen an.
Er ist eines der besten Mittel gegen Verstopfung. Spinat hat durch Kobalt, Eisen, Folsäure, Chlorophyll und Kupfer eine hervorragende blutbildende Wirkung. Durch Vitamin K werden die physiologischen Blutgerinnungsfaktoren positiv beeinflusst, und somit wird einer Thromboseentstehung unterstützend vorgebeugt. Weiteres fördert der Spinat Aufbau, Wachstum und Gesunderhaltung bestimmter Molekül- und Zellstrukturen.
Verarbeitung: Wurzeln und Stiele abtrennen, anschließend gründlich waschen. Mit wenig Wasser nur kurz garen.
Rheuma-, Gicht und Nierenkranke sollten Spinat wegen der enthaltenen Oxalsäure nicht in großen Mengen verzehren. In diesen Fällen Brennesselgemüse bevorzugen. Spinat sollte wegen seines Nitratgehalts nicht aufgewärmt werden.
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