Beitrag von eload24, 26.04.2009, 14:02
Mit Gemüse heilen: Olive
Die Frucht (botanisch eine Steinfrucht) ist im unreifen Zustand zart grün und reif schwarzviolett gefärbt. Die meisten Olivenfrüchte werden zur Herstellung von Olivenöl geerntet; ein kleinerer Teil gelangt in eingesalzener oder eingelegter Form in den Handel. Rohe, unreife Oliven schmecken sehr bitter und müssen erst durch Behandlung mit Lauge entbittert werden. Reife Oliven können dagegen direkt eingesalzen oder in Salzlake konserviert werden.
Olivenöl hat einen sehr variablen Geschmack; die besten Öle weisen ein mildes bis kräftiges, angenehmes Aroma auf, das irgendwo zwischen „blumig”, „fruchtig” und „frisch” angesiedelt ist. Mindere Qualitäten können stechend, säuerlich, abgestanden oder auch gar nicht riechen. Heilwirkung: Die besondere Bedeutung der Olive beruht auf ihrer bioaktiv wertvollen Mischung aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen.
Ob noch grün oder schon schwarz, die Olive hilft der Gallenblase. Behandlungsversuche in Krankenhäusern haben ergeben, dass sie sogar Gallenblasengrieß und kleine Steine auflösen kann. Sie hat eine weitere gute Wirkung, die sie ihren Mineralsalzen verdankt: Sie bekämpft den Dickdarmkatarrh. Außerdem mobilisiert sie einen trägen Darm. Verwendung: Oliven passen gut zu vielen Salaten, ganz oder in Streifen geschnitten in Tomaten- oder Sahnesaucen.
In der Küche sollten Sie nur kaltgepresstes Öl benutzen. Olivenöl ist hoch erhitzbar, deshalb ist es auch zum Braten gut geeignet.
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