Beitrag von Thomas v. Buelow, lic. oec. HSG, 07.01.2008, 12:37
Mit den 4K 15 Prozent besser in einem Jahr
Arbeitnehmer verbringen jährlich durchschnittlich 26 Arbeitstage mit Wartezeiten und Doppeltarbeiten. Das sind über 10% Produktivität, die leicht gewonnen werden können. Führungskräfte müssen sich mit ihren Mitarbeitern unterhalten, was besser gemacht werden kann. Oft fehlt nur ein Führungssystem wie die 4K:
- Kommunizieren
- Kommandieren
- Kontrollieren
- Korrigieren
Das hört sich sehr martialisch und militärisch an. Doch der erste Punkt ist von entscheidender Bedeutung. Anders als beim Militär müssen Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern reden und sie gewinnen, sie coachen und behilflich sein. Das geht besonders gut im Zusammenspiel mit den restlichen 3K, die einen Kreislauf in der Führung darstellen, der durch die Kommunikation gefüttert und in Gang gehalten wird. Ein paar einfache Maßnahmen unterstützen das:
1. fester wöchentlicher Termin mit klarer Tagesordnung
2. Entscheidungen umsetzen Verbesserungsmaßnahmen umsetzen
3. Weiterbildung der Mitarbeiter
4. Einrichtung eines Managementsystem
5. Kundenfeedback in Prozessverbesserung umsetzen
zu 1. Schaffen Sie die Gelegenheit zum Gespräch. Ein fester Termin hilft sie zu nutzen.
zu 2. Zu oft werden zwar Entscheidungen gefasst, dann aber nicht umgesetzt. Priorisierung und Abarbeitung hilft hier.
zu 3: Wartezeiten können dadurch verringert werden, dass jeder einzelne über mehr Kompetenz verfügt. So können Aufgaben, für die sonst jemand anderes gebracht wird, auch mal selber gemacht werden.
zu 4: Man verschanze sich nicht hinter dem Argument, es gäbe halt noch nicht die richtige Technik. Zuerst müssen die Prozesse auch ohne Systemunterstützung laufen. Prozesse laufen normalerweise nicht von alleine und ganz automatisch ab. Prozesse werden von Menschen getrieben. Und wenn diese Menschen nicht (richtig) zusammenarbeiten nützt die beste Technologie nichts.
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