Beitrag von eload24, 16.08.2008, 14:38
Mehr Sicherheit im Internet: Computerviren - Abwehren und suchen
Risiko
In den vergangenen Jahren sind mit Trojanern, Rootkits und Keyloggern völlig neue Formen von Schadprogrammen erschienen. Anders als frühere Generationen zielen sie nicht mehr darauf ab, die gespeicherten Daten zu zerstören. Stattdessen wollen sie die Kontrolle über Ihren PC übernehmen und vertrauliche Informationen ausspähen.
Die längste Historie der genannten Virenformen haben Trojaner. Sie wurden benannt nach dem Trojanischen Pferd aus der griechischen Mythologie. Trojaner sind Programme, die sich auf dem Computer einnisten, Daten sammeln und übers Internet an den Hacker schicken. Meistens hat sie der Anwender unbewusst selbst installiert – über eine Anwendung, die er auf seinen PC geladen hat, über Downloads aus Tauschbörsen oder Filesharing-Dienste.
Aktuell werden Trojaner vor allem über illegale Webseiten verbreitet, auf denen Registriernummern kommerzieller Programme zu finden sind. Falls der Browser nicht perfekt geschützt ist, installieren diese Sites im Hintergrund den Trojaner auf dem Rechner. Der sammelt anschließend Daten wie etwa den Benutzernamen und das Passwort für den Internetzugang oder Kreditkarten-Informationen und gibt sie an den Programmierer des Trojaners weiter.
Eine ähnliche Funktion erfüllen Keylogger, die es als Hardware und Software gibt. Sie überwachen einfach nur die Eingaben an der Tastatur. Je nach Intelligenz des Programms zeichnet es entweder den kompletten Datenstrom oder nur bestimmte Informationen auf, beispielsweise eingegebene Passwörter, Konto- oder Kreditkartendaten.
Lösung
Trojaner, Keylogger und Rootkits haben eines gemeinsam – sie tun alles, um nicht bemerkt zu werden. Deswegen sollten Sie darauf achten, dass solche Programme von vornherein überhaupt keine Chance bekommen, sich auf Ihrem Rechner einzunisten.
Die Grundvoraussetzung dafür ist der Einsatz einer Firewall und eines Virenscanners mit aktuellen Virendefinitionen. Zudem sollten Sie Ihren PC von Zeit zu Zeit auf Rootkits untersuchen, beispielsweise mit den Programmen Stinger von McAfee (vil.nai.com/vil/stinger), Rootkit Revealer von Microsoft (http://www.microsoft.com/technet/sysinternals/Utilities/RootkitRevealer.mspx) oder BlackLight von F-Secure (http://www.f-secure.de/blacklight). Von der Software Ice Sword (http://www.blogcn.com/user17/pjf/blog/44731756.html) erhalten Sie darüber hinaus Hinweise auf verdächtige Prozesse, und sie sagt Ihnen auch, wie Sie diese am besten wieder von Ihrem Computer entfernen.
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