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Beitrag von Ulf Cronenberg, 15.05.2008, 10:35

Mac OS X: NeoOffice - die kostenlose Alternative zu Microsoft Office

Microsoft Office für den Mac ist für den Privat-Anweder bei weitem nicht mehr so teuer wie früher - und dennoch: Nicht jeder will für ein Office-Paket Geld ausgeben. Und hier kommt NeoOffice ins Spiel, die kostenlose OpenOffice-Variante für Mac OS X.

OpenOffice, auf Windows- und Linux-Rechnern die anerkannte Alternative zur teuren Office-Suite aus Redmond, liegt bisher nicht in einer nativen Version für Mac OS X vor. Und trotzdem gibt es derzeit bereits die Möglichkeit, OpenOffice auf dem Mac laufen zu lassen: nämlich mit NeoOffice. Der Trick dabei ist: NeoOffice setzt auf Java auf und geht diesen Umweg, um das Office-Paket auf den Mac zu bringen. Das bedeutet natürlich, dass das Programm nicht so schnell läuft wie ein natives OS X-Programm, aber trotzdem lässt sich damit recht komfortabel arbeiten.

Die Entwickler von NeoOffice haben dabei inzwischen ganze Arbeit geleistet und das Aussehen des Programms an Mac OS X angepasst. Die hässliche Oberfläche der ersten Versionen ist verschwunden, eigene Icons, die zu Apples Aqua-Oberfläche passen, wurden kreiert, und selbst Dialogfenster haben inzwischen das OS X-Design.

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Abb. 1: Das Textverarbeitungsmodul von NeoOffice


Ansonsten bietet NeoOffice alles, was auch OpenOffice kann - in der Roadmap ist NeoOffice (da es ja immer erst an die aktuelle Version angepasst werden muss) immer ein bisschen hinterher. Aktuell ist die Version 2.2.3 (Stand: Mai 2008), während OpenOffice inzwischen bei 2.4 angelangt ist. Aber damit lässt sich leben.
Die Vorteile von NeoOffice liegen auf der Hand: Man kann damit auch OpenOffice-Dokumente öffnen, an denen sich z.B. Apples Pages bisher die Zähne ausbeißt - auch hat NeoOffice einen guten Konverter für Word- und andere Office-Dokumente (zumindest Word-Dokumente öffnet Pages ‘08 inzwischen aber auch sehr zuverlässig). Sogar die alten Word-Perfect-Dateien aus meiner Windows-Zeit vor 10 Jahren lassen sich mit NeoOffice noch öffnen (das gelingt mir mit keinem anderen aktuellen Textverarbeitungsprogramm!).

Wie OpenOffice enthält auch NeoOffice alles, was zu einem Office-Paket dazu gehört:

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Abb. 2: Das Präsentationsmodul von NeoOffice


Kurz gesagt: NeoOffice bringt alles mit, was man so im Büro oder zu Hause für die tägliche Arbeit benötigt. NeoOffice ist somit, bis OpenOffice im Herbst 2008 auch nativ für Mac OS X erscheinen soll, die einzig sinnvolle Alternative, wenn man für Office-Programme kein Geld ausgeben will (auch wenn sich die Entwickler natürlich über Spenden freuen).

Und hier kann man NeoOffice herunterladen: Download-Seite von NeoOffice

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Themen: E-Mail Abo | Apple
Tags: Leopard | Mac OS X | Office | OpenOffice | Präsentationsprogramm | Tabellenkalkulation | Textverarbeitung | Tiger



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