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Beitrag von Gisela Behrendt, 28.02.2009, 11:56

Lünen: Erstes Hallenbad als Passivhaus

50 Prozent Energieeinsparung für ihr Hallenbad, das erwarten die Bürger Lünens nach der Sanierung ihres Bades im Jahr 2011. Das wird erreicht durch den Passivhausstandard, der durch eine optimale Wärmedämmung an der Gebäudehülle, eine Dreifach-Verglasung und Wärmeerzeugung durch Sonnenenergie erreicht wird. Wärmeverluste werden auf diese Weise verringert und eine höhere Raumluftfeuchte ermöglicht. Dadurch ist die Luftfeuchtigkeit höher, ohne dass das Wasser kondensiert, was wiederum auch für mehr Hygiene sorgt.

In Zusammenarbeit mit dem Passivhaus Institut entwickelte die Bädergesellschaft Lünen die Grundlagen zum Konzept, was bundesweit einmalig ist und als Pilotprojekt mit Fördermitteln unterstützt wird. Rechnet man alle Maßnahmen zusammen, werden jährlich 193.000 Euro an Energiekosten eingespart. In den 3.500 Hallenbädern Deutschlands schlummert noch ein enormes Energie-Einsparpotenzial.

Unter einem Passivhaus versteht man ein Gebäude, das ohne eine klassische Heizungsanlage auskommt und auf Gebäudelüftung, Wärmedämmung, Dreifachverglasung und Erneuerbare Energien wie zum Beispiel Solar setzt. Solch eine Bauweise ist gegenüber der herkömmlichen etwa 5 bis 8 Prozent teurer, ist aber nicht mehr von den steigenden Energiepreisen für Gas oder Öl abhängig.

Wohnhäuser mit einem Passivhauskonzept, aber auch Gewerbebauten wie Bürogebäude oder kommunale Gebäude – ein anderes Beispiel ist der Techniktrakt des Otto-Hahn-Gymnasiums in Dinslaken (seit 2005) – werden von der öffentlichen Hand bezuschusst. 

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Themen: E-Mail Abo | Management | Verbrauchertipps |
Tags:

Passivhaus, Hallenbad, Lünen, Energieeinsparung, Wärmedämmung, Dreifachverglasung, Energiepreise

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