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Beitrag von Pia Helfferich, 10.08.2008, 04:31

Literatur aus Norwegen

Wer sich Norwegen literarisch nähern möchte, der kann zu Klassikern greifen wie Knut Hamsun oder sich im Theater etwas von Henrik Johan Ibsen anschauen, der mit Hedda Gabler, Peer Gynt und dem Puppenheim noch auf vielen Bühnen vertreten ist. Aber auch in der modernen norwegischen Literatur gibt es reizvolles zu entdecken. Da wäre Jostein Gaarder, der mit „Sofies Welt“ berühmt wurde und noch weitere Romane mit philosophischem Hintergrund geschrieben hat wie etwa „Das Kartengeheimnis“ oder „Durch einem Spiegel, in einem dunklen Wort“.

Seine Bücher sind eigentlich für Jugendliche, gehören aber potterlike zu denen, die auch von Erwachsenen gelesen werden.

Erik Fosnes Hansens bekanntester Roman „Choral am Ende der Reise“ spielt nicht in Norwegen sondern auf der Titanic. Weit herum kommt man ebenfalls mit „Momente der Geborgenheit“. Wer darauf besteht, sich literarisch in Norwegen aufzuhalten, sollte zu „Das Löwenmädchen“ greifen.

Die Elling-Romane über einen schrulligen Menschen mit diversen psychischen Defekten haben Ingvar Ambjornsen zum Kultautor gemacht. Wer es statt witzig lieber gefährlich mag, ist bei der Krimiautorin Anne Holt richtig. Die ehemalige Justizministerin nutzt wie sie sagt die langen norwegischen Winter, um Krimis wie „Was niemals geschah“ und „Die Präsidentin“ zu schreiben.

In die Provinz führt Jonny Halberg seine Leser. Sein erster Roman „Über alle Ufer“ handelte von einem Dorf, das überflutet wird. Die Wassermassen zerstören nicht nur Existenzen, sondern spülen auch Geheimnisse hervor.

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Tags: Ambjornsen | Gaarder | Halberg | Hamsun | Hansen | Holt | Ibsen | Klassiker | Krimi | Norwegen | norwegische Literatur | Roman



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