Beitrag von Pia Helfferich, 15.01.2010, 13:34
Kriminalistik: Zeitschrift als Fundgrube für Krimiautoren
Wenn man einen Krimi schreibt, dann steht man natürlich vor der Herausforderung, die Arbeit der Täter und der Polizei realitätsnah zu gestalten. Gar nicht so einfach, weil das Fernsehen unsere Vorstellung in diesem Fall ziemlich verseucht hat. Nebenbei bemerkt findet man in der Ausgabe 6/2009 von ZEIT Wissen einen Artikel, der unter anderem darstellt, was alles in der Wirklichkeit anders abläuft als in Krimiserien dargestellt.
Wo kriegt man einen Einblick in die Polizeiarbeit her? Die Polizei fragen ist ein Weg. Ein anderer heißt „Kriminalistik – Unabhängige Zeitschrift für die kriminalistische Wissenschaft und Praxis“. In dieser Zeitschrift wird zum Beispiel beschrieben, wie Spuren an Autos wieder sichtbar gemacht werden können, wie Börsendelikte ablaufen oder wie es um die Psychologie jugendlicher Gewalttäter bestellt ist.
Für Krimiautoren kann diese Zeitschrift eine Fundgrube an lebensnahem Wissen und kostbaren Details darstellen. Kriminalistik zu abonnieren ist vielleicht weniger ratsam (140 Euro im Jahr plus Versandkosten). Besser scheint es zu sein, das Archiv zu durchsuchen, in dem man Abrisse der Artikel findet, die man dann für 1,50 Euro pro Seite bestellen kann.
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