Beitrag von Werner Widmer, 30.09.2007, 18:53
Kleinblütiges Weidenröschen bei Prostata & Blasenbeschwerden
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Sie wissen vielleicht aus eigener Erfahrung, wie unangenehm chronischer Blasenkatarrh, oder Prostatabeschwerden sein können. Der ständige Reiz eine Toilette aufsuchen zu müssen, brennen oder andere Beschwerden beim Wasserlösen. Sie haben schon viel dagegen unternommen, leiden aber immer wieder darunter?
Das Kleinblütige Weidenröschen (Epilobium Parviflorum), eine lange Zeit unbeachtete Heilpflanze, wirkt hervorragend bei Blasenkatarrh und Prostatabeschwerden. Es gibt viele Arten Weidenröschen, wobei das oben erwähnte wohl am bekanntesten und oft auch in unseren Gärten anzutreffen ist.
Auch das Rosarote Weidenröschen (Epilobium roseum) oder das Bergweidenröschen (Epilobium montanum) gehören zu den heilkräftigen Arten.
Man erkennt die Weidenröschen alle an ihren kleinen Blüten in rötlicher, blassrosa oder fast weisslicher Farbe. Die Pflanze ist ungiftig und man sammelt sie komplett, also mit Stengel, Blätter und Blüten. Das Pflanzengut wird kleingeschnitten, getrocknet und als Tee verwendet. Bei Prostatabeschwerden, frühzeitig erkannt, oder Blasenkatarrh, auch chronischem, kann das Weidenröschen seine volle Wirkung entfalten.
Es reichen zwei Tassen Tee, eine morgens vor dem Frühstück und eine Abends vor dem Nachtessen. Sie werden sehr schnell eine Besserung bemerken. Bei Blasenkatarrh ist die Beimischung von Ringelblumentee zu empfehlen. Die Ringelblume hat eine desinfizierende Wirkung.
Wenn Sie nicht selber sammeln wollen, erhalten Sie das fertige Teekraut in Ihrer Drogerie oder Apotheke. Bei schwerer Erkrankung sollten Sie aber auf jeden Fall Ihren Hausarzt zu Rate ziehen.
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