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Beitrag von Global Press, 30.07.2010, 18:18

Experte fordert Maßnahmen gegen Pflege-Fachkräftemangel

In der Pflegebranche fehlen so viele Fachkräfte, dass bereits jetzt Pflegeanfragen abgelehnt werden müssen. Darauf weist nun der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hin und fordert von der Politik Gegenmaßnahmen.

Laut Statistiken der Bundesagentur für Arbeit mit dem Stand April 2010 gibt es unter den examinierten Altenpflegern mit dreijähriger Ausbildung 4 166 Arbeitslose. Dieser Zahl stehen 8 617 gemeldete Stellen gegenüber - die Nachfrage übersteigt das Angebot somit deutlich. Es gebe bereits diverse Heime in vielen Bundesländern, die ganze Stationen schließen müssen, um mit den verbleibenden Fachkräften das gesetzlich geforderte Verhältnis von Bewohnern zu Fachkräften noch erfüllen zu können. Ambulante Dienste müssen aufgrund fehlenden Personals die Versorgung ablehnen, erläutert Bernd Meurer, Präsident des bpa.

“Die Politik ist gefordert, unverzüglich für bessere Rahmenbedingungen zu sorgen”, mahnt der Experte. “Wir brauchen mehr Auszubildende, die Länder müssen die Finanzierung der Schulplätze sicherstellen, wir brauchen eine angemessene Entlohnung und Refinanzierung der Auszubildenden”, fordert der bpa-Präsident. Darüber hinaus würden anstelle von Kürzungen wie etwa der Streichung des dritten Ausbildungsjahres deutlich mehr Umschulungen gebraucht. Berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen zu Fachkräften sind seiner Ansicht nach ebenso erforderlich wie die Anpassungsqualifizierung arbeitsuchender pflegenaher Berufsgruppen durch die Bundesanstalt für Arbeit. Darüber hinaus sieht er einen Bedarf für ausländische Fachkräfte. “Hierzu benötigen wir eine Greencard für Menschen aus Ländern außerhalb Europas”, betont Meurer. Ein im Ausland erworbener Berufsabschluss und Berufserfahrung müssen unbürokratisch anerkannt werden, auch die Definition von Fachkraft sei anzupassen.  (Gaby Schulemann-Maier/mp)

mp Berlin - Gegenmaßnahmen zur Eindämmung des Fachkräftemangels im Pflegebereich fordern nun Experten von der Politik.

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Beitrag von Global Press, 30.07.2010, 17:58

Altersschwerhörigkeit kann Demenz fördern

Altersschwerhörigkeit kann der Entstehung einer Altersdemenz Vorschub leisten. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sehr wichtig, wie nun die Deutsche Seniorenliga betont. Aufgrund des demografischen Wandels werden Hörstörungen sowie Demenzerkrankungen in unserer Gesellschaft immer mehr zunehmen. Bereits heute leiden rund 14 Millionen Menschen in Deutschland unter Schwerhörigkeit. Demenz, vor allem in Form der Alzheimer-Erkrankung, ist in der Öffentlichkeit präsenter als Hörstörungen. Ein zunehmender Hörverlust gehört nach Auffassung vieler Menschen zum normalen Alterungsprozess. Doch diese Fehleinschätzung führt bei den Betroffenen oft dazu, dass sie die Hörschwäche in Kauf nehmen und sie nicht frühzeitig behandeln lassen.

Daher ist eine frühe Diagnose sehr bedeutsam: “Je weniger Reize das Gehirn empfängt, desto stärker nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Eine nachlassende Hörstärke oder gar den Hörverlust sollte man deshalb aktiv angehen und frühzeitig einen Arzt aufsuchen”, erläutert Professor Arneborg Ernst, Direktor der HNO-Klinik am Unfallkrankenhaus Berlin. Denn gutes Hören ist nicht nur wichtig, um in Gesellschaft der Unterhaltung zu folgen, sondern liefert auch wertvolle Umwelteindrücke. Diese bieten dem Gehirn immer neue Anregungen und helfen, es fit zu halten. Welche Möglichkeiten es gibt, einen Hörverlust auszugleichen, zeigt eine neue kostenlose Broschüre. Sie kann bestellt werden bei Deutsche Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn oder im Internet unter http://www.dsl-hoeren.de angefordert werden.  (Tanja Albat/mp)

mp Bonn - Schwerhörigkeit bei älteren Menschen wird nicht immer als solche erkannt, sondern häufig als nachlassende geistige Fähigkeit fehlgedeutet.

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Beitrag von Global Press, 30.07.2010, 16:58

Ernährung und ADHS hängen zusammen

Eine hauptsächlich auf Fastfood und Süßigkeiten basierende Ernährung könnte bei Jugendlichen zu ADHS führen. Darauf weisen nun Studienergebnisse aus Australien hin. Für die wissenschaftliche Untersuchung sind die Ernährungs- und Gesundheitsdaten von 1 800 Heranwachsenden analysiert worden. Demnach ist die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) vor allem bei solchen Teenagern aufgetreten, die sich ungesund ernähren.

Besteht die tägliche Kost vor allem aus schnellen Snacks, frittierten oder verarbeiteten Lebensmitteln, Naschereien und Speisen, die viel raffinierten Zucker enthalten, wird der Körper nicht optimal mit Nährstoffen versorgt. Hierdurch könnte es zu einem Ungleichgewicht in der Hirnchemie kommen, was für die Entstehung von ADHS förderlich sein kann. Doch die Experten des Telethon Institute for Child Health Research weisen darauf hin, dass - eventuell zusätzlich - offenbar auch ein umgekehrter Zusammenhang besteht: Leidet ein Kind an ADHS, ist es besonders impulsiv und ist unter Umständen nicht dazu in der Lage, bei aufkommendem Hunger auf gesunde Speisen zu warten. Der Griff zu schnell verfügbarem Fastfood oder zu Süßigkeiten wären somit eine mögliche Folge der psychischen Störung.

Worin genau Ursache und Wirkung bestehen, sollen weitere Studien klären. Denkbar wäre, dass eine Vermischung beider in der Untersuchung beobachteter Effekte vorliegt.  (Gaby Schulemann-Maier/mp)

mp Perth/Australien - Eine an Fastfood reiche Ernährung könnte bei Jugendlichen laut einer australischen Studie ADHS fördern.

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Reisen


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 16:49

Griechenland: Kein kostenloses Stornieren für Urlauber

Vom Kraftstoffmangel in Griechenland sind derzeit auch viele Urlauber betroffen - sie können geplante Reisen deshalb in der Regel aber nicht kostenlos stornieren.

Bislang gebe es keine derartigen Angebote von Veranstaltern, sagte Sibylle Zeuch vom Deutschen Reiseverband (DRV). Ebenso wenig sei es bislang möglich, gebuchte Pauschalreisen in das Land gebührenfrei umzubuchen.

In Griechenland gibt es wegen eines Streiks zunehmend Engpässe beim Treibstoff. Zehntausende Touristen mussten nach Angaben von Tourismusverbänden in Hotels und auf Campingplätzen ausharren, weil die Tankstellen keinen Sprit mehr hatten. Auch Fähren mussten in den Häfen bleiben. Ein Ende des Streiks ist nicht absehbar: Die Tank- und Lastwagenfahrer haben am Freitag (30. Juli) beschlossen, ihren Ausstand fortzusetzen.

Die Veranstalter lehnen ein kostenloses Stornieren von Reisen bislang aber ab. «Wir sehen dazu keine Veranlassung, weil wir nach wie vor in der Lage sind, alle Leistungen weiter anzubieten», erläutert Mathias Brandes von Thomas Cook. Vermehrte Umbuchungen oder Stornierungen verzeichnen die Reiseveranstalter momentan zudem noch nicht. «Weder aus den Reisebüros noch von Kunden haben wir bislang solche Anfragen», sagt Romana Voet von der TUI. Auch bei Thomas Cook, zu dem der Veranstalter Neckermann gehört, seien Reiserücktritte wegen der aktuellen Lage bislang ausgeblieben. «Bis jetzt stellen wir da nichts fest», sagt Brandes.

Es gebe zwar einige verunsicherte Kunden, die wegen möglicher Flugausfälle nachfragen, ergänzt Alltours-Sprecher Stefan Suska. Umbuchungen oder Stornierungen anlässlich der Spritprobleme lägen dem Unternehmen derzeit aber nicht vor. Ähnlich äußert sich Christian Weßels von der Rewe Touristik, zu der die Marke ITS gehört: «Wir haben vereinzelte Anfragen von Gästen, die in den nächsten Tagen nach Griechenland fliegen wollen. Wir können die aber beruhigen: Die Leistungen, die sie bei uns gebucht haben, stehen ausnahmslos zur Verfügung.»

Der Ausstand in dem Urlaubsland trifft also eher Individualreisende, die mangels Benzin zum Beispiel mit dem Mietwagen oder dem eigenen Auto nicht mehr weiterkommen. Sie müssen laut DRV-Sprecherin Zeuch auch mit Problemen rechnen, wenn zum Beispiel beim «Insel-Hopping» eine Fähre ausfällt und sie dadurch auf einer Insel bleiben müssen.

Pauschalurlauber müssen noch nicht mit größeren Einschränkungen wegen des Kraftstoffmangels rechnen. «Bislang finden alle Ausflüge weiter statt», sagt Zeuch. «Die Agenturen, mit denen wir in Griechenland zusammenarbeiten, haben rechtzeitig ausreichend Benzin und Diesel gebunkert», erklärt Alltours-Sprecher Suska. Schwierigkeiten gebe es allerdings, wenn Pauschalreisende einen Mietwagen am Urlaubsort buchen wollten, räumt Brandes von Thomas Cook ein.

Wer seine Griechenlandreise in den kommenden Tagen antreten will, sollte sich sicherheitshalber beim Veranstalter erkundigen, ob Ausflüge oder Bustransfers wie gebucht angeboten werden können, rät Zeuch. Denn derzeit sei nicht absehbar, wie sich Situation angesichts des Streiks in Griechenland entwickeln wird.

Pauschalreisende müssten bisher keine Angst haben, dass sie wegen des fehlenden Treibstoffs nicht mehr vom Hotel zum Flughafen kommen, sagt Zeuch. Ihr sei kein Fall bekannt, in dem Urlauber aufgrund der aktuellen Treibstoffprobleme im Hotel festsaßen und nicht wie geplant abreisen konnten. «Alle Transfers finden ganz normal statt», bestätigt TUI-Sprecherin Voet. Engpässe bei der Versorgung mit Obst und Gemüse betreffen TUI-Gäste ebenfalls nicht.

Touristen am Strand von Thessaloniki: Für Pauschalreisende kann der Griechenland-Urlaub - vorerst - relativ entspannt weitergehen. (Bild: dpa)

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software


Beitrag von Global Press, 30.07.2010, 16:43

TV-Geräte und Computermonitore richtig pflegen

Computermonitore und TV-Geräte brauchen die richtige Pflege, um möglichst lange einwandfrei zu funktionieren. Viel Aufwand bedeutet dies normalerweise nicht. Wichtigste Grundregel ist, dass TV-Apparate und Monitore kipp- und sturzsicher aufgestellt oder montiert werden sollten. Zum Anbringen hängend montierter Apparate sind Dübel in der passenden Stärke zu verwenden. Beim Aufstellen von Monitor und Co. ist darauf zu achten, sie nicht dort zu platzieren, wo öfter vorbeigegangen werden muss. Denn dabei kann es leicht geschehen, dass jemand mit einem Kleidungsstück oder einem Arm hängen bleibt und den Monitor oder TV-Bildschirm umstößt. Stromkabel sind so zu verlegen, dass sie keine Stolperfallen darstellen. Ansonsten besteht nicht nur Unfallgefahr für die stürzende Person, auch die Apparate können umgerissen und schwer beschädigt werden.

Direkte Sonneneinstrahlung vertragen viele elektronische Geräte, darunter auch Bildschirme, nicht allzu gut. Deshalb ist bei der Wahl des Aufstellungsortes darauf zu achten, dass dieser genügend Schatten bietet oder dass eine Abschattung durch das Schließen von Rollläden oder Vorhängen möglich ist. Wer einen Plasmabildschirm sein Eigen nennt, sollte besonders auf das Vermeiden einer Überhitzung der umgebenden Raumluft achten, denn diese Displays vertragen Hitze noch weniger als andere Modelle. Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit oder starken Temperaturschwankungen sind ebenfalls keine idealen Unterbringungsorte für die Geräte mit teils sehr sensibler Elektronik. Weil in einigen Monitor- und TV-Bildschirmmodellen während des Betriebs Wärme entsteht, die nach außen gelangen muss, sollten die Geräte genügend Platz zum “Atmen” haben. Darüber hinaus nehmen einem die Apparate zu viel Staub übel.

Staub auf der Oberfläche der Bildschirme lässt sich am besten mit einem weichen Mikrofasertuch entfernen. Dabei ist darauf zu achten, dass sich in dem Tuch keine größeren Staubpartikel befinden, weil diese die Oberfläche verkratzen könnten. Schwerwiegendere Verschmutzungen wie klebrige Soßenspritzer oder Ähnliches sollten nicht mit scharfen Reinigungsmitteln, sondern mit möglichst schonenden Alternativen wie Neutralseife vorsichtig entfernt werden. Zu viel Reiben kann die Oberfläche beschädigen, besser ist es, wieder und wieder sanft zu tupfen.

Vor Überspannungen und Schäden durch Blitzschlag schützen spezielle Steckdosenleisten. Sie sind im Fachhandel ab circa 30 Euro erhältlich, einige Modelle umfassen sogar eine Versicherung für die an sie angeschlossenen Geräte.  (Gaby Schulemann-Maier/cid)

cid Düsseldorf - TV-Geräte und Computerbildschirme richtig zu pflegen, ist nicht schwer.

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Agenturen


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 16:42

Mercedes-Benz baut elektrischen Vito

Mercedes-Benz hat mit der Produktion einer elektrisch angetriebenen Version des Transporters Vito begonnen. Bis zum Herbst sollen 100 Fahrzeuge mit dem Namenszusatz E-Cell fertiggestellt werden.

Ab 2011 wollen die Schwaben weitere 2000 Einheiten bauen. Mit einer Akkuladung soll der E-Transporter rund 130 Kilometer schaffen. Das Spitzentempo wurde zugunsten der Reichweite auf 80 km/h begrenzt.

Die Nutzlast für den Vito E-Cell gibt Mercedes-Benz mit rund 900 Kilogramm an. Der Elektroantrieb leistet maximal 70 kW/95 PS. Die unter dem Ladeboden verstauten Batterien können an speziellen Ladestationen mit Starkstrom oder auch an einer Haushaltssteckdose aufgeladen werden.

Die Pilotkunden können den Vito E-Cell noch nicht kaufen, sondern nur gegen eine monatliche Nutzungsgebühr mieten. Zu welchen Konditionen, hat Mercedes-Benz noch nicht bekanntgegeben. Die Erprobungsphase für den Elektrotransporter ist auf vier Jahre und rund 80 000 Kilometer pro Fahrzeug festgelegt.

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Agenturen


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 16:23

Das iPhone wird zur mobilen Notrufsäule

Eine neue Gratis-Applikation verwandelt das iPhone in eine mobile Notrufsäule. Bleiben Verkehrsteilnehmer mit ihrem Fahrzeug liegen, können sie über das App PAKOO («Pannenkoordination und Ordnung») Hilfe organisieren.

Dies geschieht, ohne dass die Hilfesuchenden ihren exakten Standort benennen müssen: Das System ortet sie automatisch per GPS und ermöglicht es dadurch, Pannenhelfer und Rettungskräfte schnell mit wichtigen Informationen zu versorgen.

Besitzer eines iPhones können sich die Anwendung kostenlos im Apple Store herunterladen. Zur Verfügung gestellt wurde das App von der für den Zentralnotruf verantwortlichen Dienstleistungs-GmbH im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Praktisch: Mit dem App können Autofahrer Hilfe organisieren, auch wenn sie ihren exakten Standort nicht kennen - GPS sei Dank. (Bild: dpa)

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Beitrag von Global Press, 30.07.2010, 16:13

Studie: Neue Formen des Wohnens für ältere Menschen

Alternative Wohnformen für ältere Menschen, bei denen unentgeltliche nachbarschaftliche Hilfe gefördert wird, können Pflege- und Betreuungskosten reduzieren und die Lebenszufriedenheit der Bewohner steigern. Das zeigt nun eine deutsche Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Hierbei wurden vier alternative Wohnprojekte für ältere Personen untersucht, die von gemeinnützigen Organisationen getragen werden. Ihre Gemeinsamkeit liegt darin, dass sie zum Beispiel durch eine barrierefreie Architektur und Gemeinschaftsräume darauf abzielen, nachbarschaftliche Hilfe und Austausch zu fördern.

Bei der Studie wurden 312 Bewohner der vier Modellprojekte befragt. In der Kontrollgruppe, deren Mitglieder in herkömmlichen Wohnformen wie Altersheimen oder im eigenen Haushalt leben, wurden Interviews mit 428 Personen geführt. Das Durchschnittsalter der Befragten in den Modellprojekten liegt bei 57,8 Jahren, das der Kontrollgruppe bei 56,6 Jahren. Als Ältere im Sinne der Studie werden Personen bezeichnet, die mindestens 50 Jahre alt sind.

Die Analysen des ZEW zeigen, dass in den Modellprojekten die Kosten, die die Bewohner, die Sozialkassen und die Betreiberorganisationen insgesamt für Unterstützung, Betreuung und Pflege aufbringen müssen, um 30 Prozent unter denen liegen, die in den herkömmlichen Wohnformen anfallen. Zum Teil gehen die Unterschiede darauf zurück, dass die Bewohner in den Modellprojekten eine bessere gesundheitliche Entwicklung aufweisen als in der Kontrollgruppe. Auch die größere Bedeutung nachbarschaftlicher Hilfe spielt eine wesentliche Rolle. Die gegenseitige Unterstützung findet hierbei weniger im Bereich der medizinischen Pflege statt, sondern mehr in der praktischen Hilfe bei der täglichen Lebensführung. Außerdem zeigt die Befragung, dass die Modellprojekt-Bewohner ein aktiveres Leben führen, weniger Zeit allein zu Hause verbringen und ihre Lebensbedingungen positiver beurteilen als die Personen in der Kontrollgruppe.

Auch wenn die Untersuchungen sich auf eine recht kleine Stichprobe beziehen, deuten die Ergebnisse laut des ZEW auf eine mögliche Breitenentwicklung entsprechender Projekte hin.  (Tanja Albat/mp)

mp Mannheim - Alternative Wohnformen für ältere Menschen, bei denen nachbarschaftliche Hilfe gefördert wird, sorgen für mehr Lebenszufriedenheit.

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Gesundheit und Medizin


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 16:10

Stress und Entspannung harmonisch abwechseln

Stressige Phasen sollten sich möglichst harmonisch mit Entspannungsphasen abwechseln. Das rät der Verband Deutscher Betriebs- und Werkärzte. So vermeiden Berufstätige zum Beispiel, dass sie zum Wochenende oder zum Urlaubsbeginn krank werden.

Ist der Körper zu lange und andauernd angespannt, könne es sein, dass ihn plötzlich eintretende Ruhephasen zusätzlich stressen und er entsprechend mit Krankheitssymptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, grippalen Infekten oder Durchfall reagiert, so der Verband.

Wer auf Dauer angespannt ist, sollte lernen, auch mal «Nein» zu sagen und sich nicht für alles persönlich verantwortlich zu fühlen. Wichtig ist außerdem, der Arbeitsbelastung durch bewusst geplante Freizeitaktivitäten zu begegnen und Energien beizeiten wieder aufzutanken. Dabei helfen zum Beispiel Entspannungstechniken und regelmäßiger Sport.

Der Verband empfiehlt, gleich am Freitag nach der Arbeit mit Sport ins Wochenende zu starten. Das helfe, den Übergang von der Arbeit in die Freizeit zu erleichtern und den Kopf frei zu bekommen. Auch Erholungstage vor dem eigentlichen Urlaub sind sinnvoll, um zur Ruhe zu kommen und entspannt auf Reisen zu gehen. Nach dem Urlaub lässt sich die Ferienstimmung mit kleinen Souvenirs, die in der Schreibtischschublade liegen, in den Alltag hinüberretten.

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Agenturen


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 15:47

Einheitliches Handy-Ladegerät soll 2011 kommen

Für jedes neue Handy ein neues Ladegerät - damit soll bald Schluss sein. Die EU-Kommission verspricht für 2011 ein Ende des Wirrwarrs. Dann soll ein einheitlicher Ladekabel-Stecker mit USB-Anschluss für alle kommen.

Spätestens Anfang 2011 soll ein einheitliches Ladegerät für Mobiltelefone auf den Markt kommen. Der Plan von EU-Kommission und Industrie wird dann umgesetzt - ein Jahr später als ursprünglich geplant. «Das neue Kabel wird das Leben vieler Verbraucher einfacher machen», sagte ein Kommissionssprecher am Freitag in Brüssel und bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung «Die Welt».

Das universelle Ladegerät wird einen speziellen USB-Stecker haben, der in sämtliche neue Mobiltelefone passt. Dieser Stecker passt auch auf Computer, um Fotos, Daten und Musik herunterzuladen. Unter den beteiligten Firmen sind laut EU Nokia, Apple, LG, Motorola, Samsung und Sony Ericsson. Über den Preis ist bisher noch nichts bekannt.

Verbraucher brauchen sich dann nicht mehr mit unterschiedlichen Ladegeräten für Mobiltelefone herumzuschlagen. Herkömmliche Handys ohne USB-Datenübertragung können das neue Ladegerät dagegen nicht nutzen. «Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Mobiltelefone von 2011 an datenfähig sein werden», sagte der Sprecher.

Führende Gerätehersteller und Mobilfunkanbieter hatten sich bereits im Februar vergangenen Jahres auf die Einführung eines universellen Ladegeräts verständigt und dies auf einer Fachmesse in Barcelona mitgeteilt. Die EU-Kommission hatte den Herstellern mit einer Regulierung gedroht, falls diese sich nicht auf einen einheitlichen Netzteil-Standard einigen sollten. Im Juni 2009 unterzeichneten die Firmen dann eine entsprechende Absichtserklärung mit der EU.

Das neue Ladegerät ist laut EU-Kommission auch umweltfreundlicher. «Weniger Ladegeräte bedeuten einige tausend Tonnen weniger Elektromüll», sagte der Sprecher. Denn ein einmal gekauftes Ladegerät passt auch noch für das nächste Handy. Pro Haushalt wäre nur noch ein Universal-Ladegerät nötig - bislang sammeln sich in einem Haushalt oft mehrere Ladegeräte für unterschiedliche Handy-Modelle. Zudem werden die neuen Geräte weniger Strom benötigen.

Die Qual mit den vielen verschiedenen Ladegeräten soll bald ein Ende haben: Ab kommendem Jahr wird es laut EU-Kommission einen Universalstecker geben. (Bild: dpa)

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Gesundheit und Medizin


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 15:45

Naturfasern schützen nicht gut vor UV-Strahlen

Wer gerne weiße T-Shirts aus Baumwolle oder Leinen trägt, ist nur wenig vor UV-Strahlen geschützt. Das haben Forscher vom internationalen Textilforschungszentrum der Hohenstein Institute in Bönnigheim bei Stuttgart nachgewiesen.

Der UV-Schutzfaktor bei diesen Naturfasern liege gerade mal bei 10 bis 15 und sei mit dem entsprechenden Lichtschutzfaktor (LSF) bei Sonnencremes vergleichbar, berichten die Forscher. Baumwollfasern würden nur wenig UV-Strahlung reflektieren oder absorbieren. Das gelte vor allem, wenn sie Feuchtigkeit aufgenommen haben.  Bei Naturseide hingegen liege der UV-Schutzfaktor - je nach Farbgebung, bei relativ hohen 20 bis 30.

Ebenso wie moderne Chemiefasern verfüge Naturseide über mattierende Faserbestandteile, die UV-Strahlen reflektieren und absorbieren, so die Wissenschaftler. Außerdem seien die Faserstrukturen gleichmäßig und nicht so grobmaschig wie bei der Baumwolle und würden so ein Durchdringen der Strahlen auf die Haut verhindern.

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Agenturen


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 15:36

Gratis-Navigation per Handy reicht für Gelegenheitsfahrer

Wer nur gelegentlich ein Navigationsgerät braucht, kommt in der Regel mit Gratis-Lösungen für Smartphones aus. Das ist das Testergebnis des Computermagazin «c’t» (Ausgabe 17/2010). Experten hatten elf Angebote getestet.

Viele kostenpflichtige Angebote seien herkömmlichen Navis sogar überlegen, berichtet das Computermagazin «c’t». Voraussetzung sei, dass das Mobiltelefon einen großen Touchscreen und einen GPS-Empfänger eingebaut hat. Auf allen wichtigen Handy-Plattformen sei kostenlose Software verfügbar, schreibt die «c’t».

Für Geräte mit dem Betriebssystem Android empfehlen die Experten «Google Maps Navigation» - zumindest, so lange man einen Pauschaltarif fürs mobile Internet hat und nur in Deutschland unterwegs ist. Das iPhone lasse sich mit der kostenlosen Version des Programms «Select Telekom Edition» von Navigon zu einem «passablen Navigationsgerät» aufrüsten.

Nokia liefert zahlreiche Smartphone-Modelle mit «Ovi Maps Navigation» aus. Die Software deckt mehr als 70 Länder ab und ist damit deutlich umfangreicher als bei den meisten anderen Anbietern. Die Multimedia-Handys kosteten zwar deutlich mehr als herkömmliche Navis, seien aber auch deutlich flexibler, berichtet die «c’t». So sei es möglich, mit Zusatzprogrammen (Apps) neue Funktionen hinzuzufügen. «Steht die Anschaffung eines neuen Navis oder ein Karten-Update an, wird das also kaum der Grund für den Kauf eines iPhone oder Android-Handys sein - vielleicht aber ein Anlass», so das Magazin.

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Hardware


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 15:30

Bericht: PC-Hersteller ignorieren Öko-Verpflichtungen

Die meisten PC-Hersteller haben nach einem Bericht der Fachzeitschrift «c’t» ihr Versprechen einer giftfreien Geräteproduktion bislang nicht erfüllt. Als Ausnahme wird Apple genannt, das seit Anfang 2009 Ersatzstoffe verwendet.

Die vor vier Jahren eingegangene Selbstverpflichtung, auf die gefährlichen Chemikalien BFR und PVC zu verzichten, werde bisher kaum eingehalten, berichtet die Zeitschrift in ihrer aktuellen Ausgabe (17/2010). Ausnahme ist demnach Apple. Das Unternehmen benutzt seit Anfang 2009 Ersatzstoffe.

Solche Ersatzstoffe für die Bromierten Flammschutzmittel (BFR) und PVC-Weichmacher sind dem Bericht zufolge allerdings teurer - und im Gegensatz zu Apple bewegen sich die anderen Hersteller bei einem seit Jahren heftigen Preiswettbewerb eher in den unteren Preisklassen mit knappen Gewinnmargen. Beim Recycling von Elektroschrott in Ländern wie Ghana, Nigeria und China gefährden BFR und PVC die dortige Bevölkerung - entweder beim Zerlegen der Computer oder bei der Verbrennung.

«Egal ob Dell, Acer, HP, Lenovo oder Samsung - sie alle haben die Umstellung in die Zukunft verschoben», erklärte die «c’t» in einer Vorabmitteilung. «Leider haben es die Hersteller nicht geschafft, gemeinsam auf die giftigen Stoffe zu verzichten, sie blockieren sich gegenseitig.» Kritisiert wird auch die EU - Kommission und Parlament hätten sich bislang noch nicht zu einem Verbot der Stoffe durchringen können.

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Reisen


Beitrag von dpa, 30.07.2010, 14:50

Revier für Kitesurfer im Nationalpark Wattenmeer

Gute Nachrichten für deutsche Trendsportler: Kitesurfer dürfen künftig an bestimmten Stellen durch den Nationalpark Wattenmeer zwischen Bremerhaven und Cuxhaven rauschen.

Entsprechende Zonen seien vor Wremen und Dorum im Kreis Cuxhaven sowie vor zwei Cuxhavener Strandgebieten eingerichtet worden, sagte ein Sprecher der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven und bestätigte damit Medienberichte. In Abstimmung mit den Naturschutzverbänden seien Gebiete ausgesucht worden, die genügend Abstand zu Vogelrastplätzen haben.

Die Erlaubnis ist zunächst bis März 2012 befristet. Bislang war das Surfen mit Lenkdrachen im Nationalpark grundsätzlich nicht zulässig. Die vier Kitesurf-Zonen wurden vor den Sielhäfen Wremertief und Dorumertief an der Weser sowie vor den Stränden von Sahlenburg und Duhnen in Cuxhaven eingerichtet. Damit trage die Nationalparkverwaltung dem wachsenden Interesse Rechnung, das die Küsten-Urlaubsorte an der Trendsportart entwickeln, sagte der Sprecher.

Die Lage der Kitesurf-Zonen ist nach Angaben der Nationalparkverwaltung eng mit den Naturschutzverbänden abgestimmt. Dort kommen den Angaben zufolge keine Seehunde und Kegelrobben vor; außerdem sei der Abstand zu Vogelgebieten ausreichend groß. Die Kitsurfer müssen sich den Angaben zufolge strikt an die Grenzen der Zonen halten. Für den Mindestabstand von 300 Metern zu Vogelrast- oder -brutgebieten sei die Position des Drachens und nicht des Surfbrettes maßgeblich.

Die Surf-Erlaubnis ist befristet, um zunächst Erfahrungen mit der im Nationalpark grundsätzlich verbotenen Sportart zu sammeln. Dabei sollen auch durch gezielte Surf-Manöver die Reaktionen von Tieren auf die Lenkdrachen untersucht werden.

Kitesurfer in der Nordsee: Künftig dürfen die Trendsportler auch durch den Nationalpark Wattenmeer rauschen - vorerst allerdings befristet bis März 2012. (Bild: dpa)

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software


Beitrag von Global Press, 30.07.2010, 14:13

Pannenhilfe per iPhone-App

Einen Kfz-Pannen-Service per iPhone bietet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nun an. Mit Hilfe eines kostenlosen Mobiltelefon-Programms können Kunden bei einer Panne einen Notruf absetzen.

Einen Kfz-Pannen-Service per iPhone bietet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nun an. Mit Hilfe eines kostenlosen Mobiltelefon-Programms können Autofahrer bei einer Panne einen Notruf absetzen. Dabei ermittelt das Handy mit Hilfe seines GPS-Systems automatisch die Position des Fahrzeugs und teilt diese der Notrufzentrale mit, die dann den gewünschten Pannendienst los schickt. Das Pakoo genannte Handy-App ist im Apple-Store erhältlich und soll eine Alternative zu den orangen Autobahn-Notrufsäulen des GDV sowie zur gebührenfreien Notrufnummer 0800 6683663 sein.  (Holger Holzer/cid)

mid Hamburg - Pannenhilfe per iPhone bietet der GDV nun an.

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