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Beitrag von Global Press, 15.05.2010, 11:03

Kameratest: Ricoh CX3 - handlicher Begleiter mit netten Extras

Ein handlicher Begleiter für den Alltag ist die Ricoh CX3. Die kompakte Digitalkamera mit ihrer Auflösung von 10 Megapixeln kann mehr als nur Schnappschüsse anfertigen und sie überzeugt mit einigen praktischen Extras. Mit Akku wiegt die Kamera nur 206 Gramm und ist mit 101,5 Millimetern Breite, 58,3 Millimetern Höhe und 29,4 Millimetern Tiefe ausgesprochen schlank. Das Metallgehäuse liegt gut in der Hand und die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Auch die Bedienelemente sind stabil und solide.

Anders als bei vielen anderen Kameras dominiert allein das Objektiv den mittleren Bereich der Vorderfront. Der Blitz ist bei diesem Design links positioniert, er befindet sich nicht direkt über dem Objektiv. Was edel aussieht, bringt den Nachteil mit sich, dass bei Rechtshändern im Eifer des Gefechts beim Fotografieren leicht ein Finger vor den Blitz rutschen kann. Hier ist also Vorsicht geboten, vor allem wenn man große Hände oder breite Finger hat.

Mit dem Zoomobjektiv, das einen Brennweitenbereich von 28 Millimeter (Blende 3,5) bis 300 Millimeter (Blende 5,6) abdeckt, lassen sich Motive im Nahbereich ebenso leicht ablichten wie Landschaften und Architektur. Ein pfiffiges und hilfreiches Extra ist eine eingebaute digitale Wasserwaage, die auf dem Display zu sehen ist und beim Ausrichten der Kamera assistiert.

Makrofotos nimmt die CX3 bis zu einer Entfernung von einem Zentimeter auf. Für das Scharfstellen brauchte sie im Test in diesem Extrembereich der Fotografie aber je nach Motiv ein paar Anläufe mehr als sonst. Wer dagegen weit entfernte Motive zu sich heranholen möchte, dem steht ein 4,8-facher digitaler Zoom zur Verfügung, doch die Resultate sind - wie für die digitale Vergrößerung allgemein üblich - etwas verwaschen. Das ist nicht nur am PC-Bildschirm zu sehen, sondern bereits auf dem 3-Zoll-LCD-Monitor der Kamera. Dieses Display mit seinen 920 000 Anzeigepunkten überzeugt durch eine gestochen scharfe und kontrastreiche Darstellung. Der neue Aufnahmechip, ein CMOS-Sensor mit rückseitiger Belichtung, bietet ein gutes Rauschverhalten. Aber bei der Auflösung in Schattenpartien offenbart er einige leichte Schwächen.

Dem Nutzer stehen 13 Motivprogramme zur Auswahl, darunter Landschaften, Haustiere oder Porträt. An Bord ist auch der Miniaturisierungs-Effekt, mit dem sich Fotos anfertigen lassen, die wie Nahaufnahmen von Miniaturszenen aussehen. Im sogenannten HDR-Modus nimmt die Kamera zwei Bilder nacheinander vom selben Motiv auf. Dabei wird die Belichtung variiert, damit nach dem Zusammenrechnen der beiden Aufnahmen sämtliche Bildbereiche ideal belichtet sind. Darüber hinaus ist ein Serienbildmodus mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung möglich und die CX3 bietet die Möglichkeit für Videoaufzeichnungen in HD-Qualität. Einziger Wermutstropfen ist, dass beim Fotografieren keine manuellen Einstellungen gewählt werden können, um beispielsweise die Blende oder die Zeit selbst frei zu wählen. Die beim Hersteller circa 350 Euro teure Kamera ist deshalb eher etwas für Fotografen, die sich lieber auf die Automatik verlassen - die meist wirklich respektable Ergebnisse liefert. Gaby Schulemann-Maier/cid (Gaby Schulemann-Maier/cid)

cid Düsseldorf - Der Blitz ist bei der schlanken und zierlichen Ricoh CX3 oben rechts neben dem Objektiv angeordnet.

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Tags: cid | Digitalfotografie | Global Press | Kamera | Ricoh-CX3 | Tests

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