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fotografie-und-video


Beitrag von Stephan Haewß, 02.09.2010, 22:58

Kostenlose Fotobearbeitungssoftware von Nikon: ViewNX 2

Nikon ist bekannt für gute (Digital-)Kameras. Da ist es nur logisch, dass die Firma auch eine Bildverwaltung- und Bearbeitungssoftware bereitstellt. Sie heißt ViewNX 2. Mit ihr kann man Bilder verwalten, mit Metadaten wie Tags oder Beschreibungen versehen, bewerten und natürlich bearbeiten.

Bilder im Nikon-Raw-Format (NEF) können in allen Details feinjustiert werden, aber auch normale JPEG-Bilder lassen sich im gewissen Umfang bearbeiten. Recht spannend sind die weiterreichenden Funktionen. So kann man Bilder mit Ortsinformationen versehen. Dies ist manuell über eine Karte (Google Maps) möglich, auf der man einen Marker an den Aufnahmeort des Fotos platzieren kann. Man kann aber auch ein GPS-Log-Matching vornehmen, bei dem der Ort eines Bildes an Hand eines aufgezeichneten GPS-Tracks ermittelt wird. Dabei werden die Zeiten der GPS-Daten mit den Aufnahme-Zeiten der Fotos abgeglichen und so automatisch alle Aufnahmeorte zugeordnet.

Natürlich gibt es auch eine Online-Plattform, auf die man seine Fotos hochladen kann (my Picturetown). Weiterhin kann man Diashows mit Übergängen erstellen und Videos schneiden. Auch eine Konvertierungsfunktion für JPEG und TIFF ist eingebaut. Alles in allem ein durchaus brauchbares Programm, das eine Menge Funktionen für lau bietet. Für Nikon-Kamera-Besitzer ist es natürlich besonders interessant, da es von Haus aus die entsprechende Formate (NEF-RAW, Videos) beherrscht.



image

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Tags: Foto-Bearbeitung | Nikon | RAW Entwicklung

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handys-und-mobilgeraete


Beitrag von Stephan Haewß, 02.09.2010, 20:57

Neue iPod touch und iPod nano Versionen von Apple

Das wurde aber auch Zeit. Der iPod touch bekommt in seiner neuesten Version endlich eine Kamera. Nein, falsch, er bekommt sogar zwei Kameras. Eine für’s Aufnehmen von Fotos und Videos in HD (720p) und eine für Videotelefonie über FaceTime. Mit FaceTime kann man über WLAN mit Freunden telefonieren und diese sehen und gesehen werden. Praktisch ist auch, dass man während des Telefonats zwischen den Kameras umschalten kann. So kann man seinem Gesprächspartner zwischendurch einen Eindruck von dem vermitteln, was man gerade sieht. Weil der iPod touch nun auch Video aufnehmen kann, lässt sich jetzt auch die iMovie-App nutzen, um diese zu bearbeiten.

Eine weitere wichtige Neuerung ist das verbesserte Display, das dem des iPhone 4 entspricht (von Apple Retina Display genannt). Mit der größeren Auflösung sind einzelne Pixel nun kaum mehr auszumachen. Davon profitieren vor allem Texte in E-Books und auf Webseiten.

Für Spieler, die sich gerne mit anderen messen, könnte das Game Center interessant sein. Hier lassen sich andere Spieler zu einem Multiplayer-Spiel herausfordern und Spiel-Ergebnisse austauschen. Dies ist im Vergleich zu den vorhandenen Plattformen für Spielekonsolen oder im Web nichts bahnbrechend Neues, zeigt jedoch, dass Apple den iPod touch stärker im Bereich Mobile-Gaming platzieren möchte.

Für Fans des kleineren Bruders iPad nano gibt es auch Neuigkeiten in Form einer verbesserten Version. Diese besitzt nun auch ein Multitouch-Display. Allerdings ist fraglich, ob dies einen wesentlichen Vorteil bringt, da die Funktionen sich immer noch hauptsächlich auf das Abspielen von Musik konzentrieren. Der Preis ist auch nicht sehr weit entfernt vom iPod touch in der günstigen Variante (mit 8 GB), jedoch ist der iPod nano natürlich wesentlich kleiner und damit handlicher.

Mehr Informationen und genaue Preise finden sich natürlich auf der Apple-Seite.

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gesundheit-und-medizin


Beitrag von Global Press, 02.09.2010, 18:15

Zuckerwasser kein Schmerzmittel für Säuglinge

Internationale Leitlinien nennen noch immer Zuckerwasser zur Schmerzlinderung bei unangenehmen Behandlungen von Neugeborenen. Doch die süße Lösung lindert die Empfindungen nicht, wie britische Forscher jetzt herausgefunden haben.

Zur Beurteilung des Schmerzempfindens bei Früh- und Neugeborenen werden üblicherweise Skalen eingesetzt, die unter anderem anhand des Gesichtsausdrucks auf die Empfindungen der Kinder schließen. Eine im Fachmagazin “Lancet” veröffentlichte Studie mit 59 Neugeborenen am University College Hospital in London hat nun gezeigt, dass diese Vorgehensweise bei Zuckerwasser nicht funktioniert: Erhielten die kleinen Patienten vor unangenehmen Maßnahmen wie einer Blutentnahme an der Ferse die süße Lösung verabreicht, blieb das bei Schmerzen typische Verziehen des Gesichts aus. Bisher werteten die Mediziner das als Anzeichen für eine Schmerzlinderung. Messungen der Gehirnströme mittels Elektroenzephalographie (EEG) und der Muskelspannung zeigten jetzt jedoch, dass die Kinder dieselben Missempfindungen spürten wie Gleichaltrige, die reines Wasser bekommen hatten. Letztere zeigten neben den Nervenreaktionen auch das entsprechende Schmerzgesicht.

Die Forscher empfehlen daher, die süßen Lösungen nicht länger als Schmerzmittel einzusetzen - und lösten damit Widerspruch von Kollegen aus, die die Aussagekräftigkeit des Ergebnisses anfechten. Lange Zeit haben Mediziner Neugeborenen und jungen Säuglingen sogar jegliches Schmerzempfinden und das Schmerzgedächtnis abgesprochen. Man ist davon ausgegangen, dass das Nervensystem der Kleinen noch nicht ausreichend ausgebildet sei. Doch diese extreme Sichtweise gilt heute als überholt.  (Barbara Kluge/mp)

mp London - Mit Zuckerwasser bliebt war die typische Schmerzmimik aus, aber das bedeutet nicht, dass die Kinder nichts fühlen.

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software


Beitrag von Global Press, 02.09.2010, 18:05

IFA: Informationen über Strahlen

Informationen über Strahlung von Handys und anderen Geräten aus dem IT- und Unterhaltungselektronik-Bereich liefert auf der IFA (3. bis 8. September) das Bundesamt für Strahlenschutz, kurz BfS. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist in Bezug auf Elektrosmog und Handystrahlung groß. Nach derzeitigem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es unterhalb der bestehenden Grenzwerte für elektromagnetische Felder keine gesundheitlichen Gefahren für den Menschen. Doch das BfS betont, dass es noch offene Fragen im Hinblick auf Langzeitwirkungen von Mobiltelefonen und die Auswirkung elektromagnetischer Felder auf Kinder und Jugendliche gebe. Die Experten empfehlen deshalb, die Strahlenbelastung im Alltag vorsorglich zu reduzieren. Auf der Messe in Berlin geben sie vor Ort Tipps, wie sich dies im Alltag umsetzen lässt.  (Gaby Schulemann-Maier/cid)

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Tags: cid | Gesundheit | Global Press | Handy | IFA | Messe | Strahlung | Unterhaltungselektronik

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Agenturen


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 17:27

Ferrari-Supersportwagen kann Feuer fangen

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari muss mehr als 1200 Autos vom Typ 458 Italia zurückrufen. Grund ist eine Reihe von mysteriösen Bränden der rund 200 000 Euro teuren Sportwagen.

Bei allen Modellen des Typs 458 Italia, die vor dem 30. Juli vom Band gelaufen seien, müssten die Hitzeschutzmatten an den hinteren Radläufen ausgewechselt werden. Denn der Klebstoff, mit dem diese an den Kunststoffradhausabdeckungen befestigt seien, habe sich als nicht feuerfest erwiesen, sagte ein Sprecher des renommierten Autobauers am Donnerstag (2. September). Der Service ist kostenlos. Weltweit seien 1248 Wagen betroffen. Die Kunden erhielten Benachrichtigungen per Einschreiben, außerdem würden sie angerufen.

Wie viele Ferraris in Deutschland von der Rückrufaktion betroffen sind, konnte der Hersteller nicht sagen. Der Ferrari 458 Italia war erstmals im September 2009 auf der Frankfurter Automesse IAA präsentiert worden.

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Agenturen


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 17:19

Toshiba springt auf Tablet-Zug auf

Das iPad macht Schule: Der japanische Hersteller Toshiba hat auf der IFA (3. bis 8. September) einen eigenen Tablet-Computer vorgestellt, der bis Ende des Jahres in den Handel kommt.

Bei dieser Art von Geräten zeichne sich zurzeit ein besonders rasantes Wachstum ab, sagte der zuständige Produktmanager Marco Perino in Berlin. Auch der Marktführer im PC-Geschäft, Hewlett-Packard, sowie Asus, Dell und andere Hersteller haben Tablet-PCs angekündigt.

Das Modell von Toshiba mit der Bezeichnung Folio 100 setzt dort an, wo das iPad von Apple nach Ansicht von Kritikern aufgehört hat. Das 760 Gramm schwere Gerät hat nicht nur einen USB-Ausgang und einen Einschub für externe Speicherkarten, sondern auch eine Web-Kamera für Videokonferenzen. Auf der Software-Basis des Google-Systems Android wird die Multimedia-Technik Flash unterstützt. Mit WLAN-Unterstützung kostet das Gerät 429 Euro, mit zusätzlicher Mobilfunkanbindung sind es 529 Euro.

Toshiba kündigte außerdem zwei Online-Plattformen für das «vernetzte Heim» an. Der «Toshiba Marketplace» bietet unter anderem Filme und Software zum kostenpflichtigen Download an, bei «Toshiba Places» können die Nutzer ihre persönlichen Fotos oder Videos für andere bereitstellen. Die Technik ist so ausgelegt, dass alle Inhalte auf unterschiedlichen Geräten dargestellt werden - vom Tablet-PC über das Notebook bis zum Fernseher.

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Hardware


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 17:09

Keine Angst vor Kostenfallen beim mobilen Internet

Zwei Drittel der Handy-Besitzer fürchten sich vor den Kosten der mobilen Internetnutzung. Das hat eine Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Fittkau & Maaß in Hamburg ergeben. Allerdings muss niemand Angst vor Kostenfallen haben.

Wer Tarife vergleicht, muss sich nicht um Kostenfallen sorgen. Verivox rät zu Datenoptionen, die zu bestehenden Handyverträgen hinzugebucht werden können. Bei ihnen wird die mobile Internetnutzung pauschal für einen festgelegten Zeitraum bezahlt. Die Experten empfehlen, eine kurze Laufzeit zu wählen: Die Flatrate für nur einen Monat gebe es von einigen Anbietern schon für rund 10 Euro.

Notebook-Nutzer, die mit einem Surfstick jederzeit mobil im Netz surfen möchten, hätten die günstigen Angebote einer Tagesflatrate ab 1,99 Euro pro Tag oder der Monatsflatrate ab 9,99 Euro. Kunden sollten darauf achten, dass bei Überschreiten eines festgelegten Datentransferlimits die Surf-Geschwindigkeit vom Anbieter gedrosselt werden kann. Empfehlenswert seien Angebote mit einer Drosselung ab einem Gigabyte. Wer viel im Internet unterwegs ist, sollte einen Flatrate-Tarif mit einer längeren Vertragslaufzeit nutzen.

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Kochen, Essen und Trinken


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 17:02

Warnung vor radioaktiv verseuchten Pilzen

Die Katastrophe von Tschernobyl ist 24 Jahre her: Das Umweltinstitut München hat bei einer Stichprobe im Münchner Handel erneut radioaktiv belastete Pilze entdeckt. Diese stammen laut dem Institut aus den verseuchten Gebieten.

Wie das Institut am Donnerstag (2. September) mitteilte, konnte es bei Pfifferlingen 1000 Becquerel Cäsium-137 pro Kilogramm nachweisen. Der EU-Grenzwert liegt bei 600 Becquerel. «Der Anstieg der Cäsium-Belastung bei osteuropäischen Pfifferlingen in den letzten Jahren ist auffallend», sagte Karin Wurzbacher, Physikerin am Umweltinstitut München. Vorstand Christina Hacker befürchtet, dass verseuchte Pilze europaweit im Umlauf sind.

Laut dem Institut werden Pilze aus den seit Tschernobyl verseuchten Regionen in Weißrussland, Russland oder der Ukraine in unverdächtige osteuropäische Länder wie Litauen transportiert. Mit der neuen Herkunftsbezeichnung gelangen sie in den Handel. Zudem sollen Pilze aus kontaminierten sowie aus geringer belasteten Gebieten gemischt worden sein. Das Umweltinstitut München fordert deshalb regelmäßige Kontrollen statt Stichproben.

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Agenturen


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 16:58

Die dritte Dimension kommt ins Heimkino - mit Brille

Die dritte Dimension des Fernsehens ist auf der IFA allgegenwärtig. Spätestens seit dem Milliarden-Erfolg des Hollywood-Streifens «Avatar» ist die Branche der Unterhaltungselektronik sicher: 3D-Fernsehern werden die Verbraucher nicht widerstehen können.

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin (3. bis 8. September) gibt es keinen großen TV-Hersteller, der nicht auf die dritte Dimension setzt. Ob Samsung, Panasonic oder Philips - alle präsentieren ihre neuen Flaggschiffe unter dem Funkturm: Schöner, flacher, größer, in elegantem Design und mit noch einmal deutlich verbesserter Bildqualität. Die ist für 3D-Filme allerdings auch dringend notwendig. Auf älteren HD-ready-Geräten dürfte die dritte Dimension eher zur Spaßbremse werden.

Auch Toshiba will mit zahlreichen neuen Technologien die Qualität der 3D-Fernsehbilder sicherstellen. Durch die zum Sehen erforderliche Shutterbrille werde allein die Helligkeit um die Hälfte reduziert, erklärte Toshiba-Sprecher Sascha Lange. Auch die Farben würden nicht mehr realitätsgetreu wiedergegeben, die Kontraste leiden ebenfalls. All diese Effekte müssten durch bessere Displaytechnologien und Prozessorleistung ausgeglichen werden.

Die 3D-Technik selbst ist dagegen vergleichsweise simpel. Für die räumliche Wiedergabe werden Bilder paarweise aufgenommen und versetzt ausgestrahlt - für jedes Auge eines. Vor allem die TV-Hersteller dürfte dies freuen. Sie könnten auf einfache Weise ihren Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten, sagte Frank Bolten, Deutschland-Chef von Sharp. Bolten schätzt, dass die Technik für einen Aufpreis von rund 100 Euro in die Geräte zu integrieren ist.

Die auf der IFA präsentierten 3D-Fernseher liegen zunächst aber im obersten Preissegment. Es sind die technologisch ausgefeiltesten Modelle der Hersteller, die eine qualitativ hochwertige 3D-Darstellung sicherstellen sollen. Künftig soll 3D allerdings in immer mehr Modelle auch aus dem mittleren Preissegment integriert werden. Zum kommenden Weihnachtsgeschäft erwartet Toshiba nach Angaben von Lange, dass rund zehn Prozent der TV-Modelle 3D-fähig sein werden und dem Unternehmen 25 Prozent mehr Umsatz bescheren.

Wie schnell sich 3D wirklich bei den Verbrauchern durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Noch sei es viel zu früh, ob und in welchem Umfang die dritte Dimension tatsächlich das Fernsehen beeinflussen wird, sagte Sony Chef Howard Stringer. «3D ist ein unwiderstehliches Angebot - wenn es eine Menge an Inhalten und die richtige Technologie gibt.»

Ein komplettes Ökosystem für 3D sei noch längst nicht vorhanden. Der Erfolg der Technologie werde davon abhängen, wie schnell Geräte in guter Qualität und genügend Inhalte verfügbar sein werden. Vor allem große Sportereignisse dürften sich für eine 3D-Darstellung besonders eignen. Für diejenigen, die die Zeit dafür haben, es sich anzuschauen, sei Golf in 3D eine eindrucksvolle Erfahrung, sagte Stringer. Zur IFA kündigte der Bezahlsender Sky Deutschland an, ab Oktober Teile seines Programms über einen «Eventkanal» in 3D auszustrahlen.

Faszination 3D: Auf der IFA zeigen etliche Elektronikhersteller ihre Technik - viele Inhalte für dreidimensionales Fernsehen gibt es bislang allerdings nicht. (Bild: dpa)

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Agenturen


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 16:49

Jukebox von Tobit spielt Musik aus dem Netz

Ein Empfangsgerät für Internet-Radiosender hat Tobit entwickelt. Dem Softwarehersteller zufolge eignet sich das Wandgerät als persönliches Audiosystem oder auch als Jukebox für Kneipen.

Um zusätzlich eigene Musik von CDs oder als MP3-Dateien auf die Jukebox zu übertragen, wird das Programm Radio FX benötigt, erläuterte das Unternehmen zum Start der Funkausstellung IFA in Berlin (3. bis 8. September). Die Software bietet Tobit kostenlos im Internet zum Herunterladen an.

Die Bedienung erfolgt über ein 9,7 Zoll großes Multitouch-Display, das Titelinformationen und Coverbilder anzeigt. Alternativ lässt sich das Wandgerät per iPhone, iPad oder iPod steuern - sofern der Nutzer knapp 20 Euro in entsprechende Apps investiert hat. Laut Tobit eignet sich das Wandgerät als persönliches Audiosystem oder auch als Jukebox für Kneipen.

Das Gerät hat keine Lautsprecher und muss per Kabel oder drahtlosen Bluetooth-Funk an Boxen angeschlossen werden. Der Internetzugang erfolgt über W-Lan. Die Jukebox kostet ab 1690 Euro. Ein Bluetooth-Adapter für die kabellose Übertragung des Signals gibt es für 55 Euro.

Jukebox des 21. Jahrhunderts: Das Gerät von Tobit gibt Internet-Radiosender und aufgespielte Musikdateien wieder. (Bild: Tobit/dpa/tmn)

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Hardware


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 16:46

Auch Navteq fotografiert Straßen ab

Google bekommt neue Konkurrenz bei seinem Straßenatlas Street View: Auch die Nokia-Tochter Navteq beginnt damit, Straßen abzufotografieren. In den USA, Großbritannien und Frankreich seien schon Autos unterwegs gewesen, so das Unternehmen.

Der Anbieter von Navigationssoftware habe bereits im Frühjahr einen ersten Wagen mit Kameras in den USA auf die Straße geschickt, sagte Navteq-Manager Frank Pauli auf der IFA (bis 8. September). In Europa seien erste Wagen testweise in Großbritannien und Frankreich unterwegs. Bis Ende des Jahres sollen sie ihren regulären Dienst aufnehmen. In Deutschland will das Unternehmen aber erst noch die Debatte um Google Street View abwarten, bevor es seine Kameras auf die Straße schickt.

Die Pläne von Google, ganze Straßenzüge abzufotografieren und online zu stellen, hatte für eine heftige Debatte in Deutschland gesorgt. Hausbesitzer und Mieter können inzwischen online Widerspruch dagegen einlegen. «Wir respektieren selbstverständlich die Regeln in den jeweiligen Ländern», sagte Navteq-Manager Pauli. Seinem Unternehmen sei sehr daran gelegen, die Privatsphäre zu schützen, so sollen Gesichter und Nummernschilder - wie bei Street View auch - unkenntlich gemacht werden. Navteq konzentriere sich mit den Aufnahmen auf Innenstädte und Geschäftsgegenden, wo die Navigation komplexer sei.

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Reisen


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 16:29

Polen hat Europas günstigste Binnenhäfen

In polnischen Binnenhäfen bezahlen Freizeitkapitäne europaweit am wenigsten. Für einen Liegeplatz zum Beispiel für ein Haus- oder Motorboot werden dort nach Angaben des ADAC durchschnittlich 9,46 Euro am Tag fällig.

In Deutschland verlangen Binnenhäfen durchschnittlich 12,92 Euro - Mittelmaß in Europa. Frankreich liegt mit 12,81 Euro etwas darunter, Österreich mit 17,72 Euro und die Schweiz mit 18 Euro deutlich darüber. Die teuerste Marina ist laut dem Automobilclub am Gardasee zu finden: Dort müssen Skipper 80 Euro für einen Liegeplatz ausgeben. Die Durchschnittspreise beziehen sich jeweils auf ein 10 Meter langes und 3,3 Meter breites Boot inklusive zwei Personen Besatzung, Kurtaxe, Strom, Frischwasser und warmer Dusche.

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Beitrag von Andreas Erle, 02.09.2010, 15:22

Update auf Android 2.2 für das Motorola Milestone

Schön zu sehen, dass sich Hersteller auch einige Zeit nach Markstart noch an die Kunden älterer Geräte erinnern und sicherstellen, dass diese mit Updates auf die aktuellste Version des Betriebssystems gebracht werden. Aktuell gibt es gute Nachrichten für Besitzer des Motorola Milestone (die europäische Version des Droid) zu vermelden:

Auf der offiziellen Update-Seite von Motorola wird für dieses Gerät für das vierte Quartal diesen Jahres ein Update auf Froyo (Android 2.2) angekündigt. Dieses lässt sich bei Verfügbarkeit dann direkt über eine WLAN-Verbindung herunterladen und installieren.

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handys-und-mobilgeraete


Beitrag von Andreas Erle, 02.09.2010, 15:21

Google Earth 1.1 für Android

Die erste Version von Google Earth für Android sorgte bereits für Begeisterung: Die Welt im Detail auf einem kleinen Gerät, eine Funktion, die man bisher nur von Notebooks und Desktops kannte. Allerdings war hier nur die im Detail Landmassen zu sehen, also nur knapp ein Virtel der Erdoberfläche.

Dies wird jetzt mit der Version 1.1 anders: Wen es interessiert, der kann damit an vielen Stellen virtuell unter die Wasseroberfläche tauchen und sich beispielsweise den Monterery Bay Canyon ansehen (der deutlich größer als der Grand Canyon ist). Über das neue “Explore the Ocean”-Layer werden hunderte Zusatzinformationen von Dritten verknüpft und bieten allehand Wissenswertes um das Leben unter Wasser.

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Tags: Google Maps

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Lernen und Weiterbildung


Beitrag von dpa, 02.09.2010, 16:14

Stromklau: Aufgeladener Akku kein Kündigungsgrund

Nach dem Urteil im Fall der Berliner Kassierin «Emmely» ist nun auch die Kündigung eines Computerfachmanns wegen eines aufgeladenen Akkus endgültig vom Tisch. Die Berufung seines Arbeitgebers wies das Landesarbeitsgericht Hamm am Donnerstag (2. September) ab.

Die siegerländische Firma hatte dem 41-Jährigen gekündigt, weil er den Akku seines Elektrorollers im Büro aufgeladen hatte - Kosten: 1,8 Cent. Das Arbeitsgericht Siegen hatte die Kündigung aus dem Jahr 2009 bereits im Januar aufgehoben. Auch die Richter in Hamm hielten die Kündigung nun für unwirksam. Eine Revision gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts in Hamm wurde nicht zugelassen.

Der IT-Experte habe 19 Jahre lang in der Firma gearbeitet und sich in der Zeit nichts zuschulden kommen lassen, hieß es in der Urteilsbegründung. Die Richter verwiesen auf den Fall der Berliner Supermarkt-Kassiererin «Emmely», der wegen 1,30 Euro gekündigt werden sollte. Sie hatte in letzter Instanz gegen ihren Arbeitgeber gesiegt.

In beiden Fällen sei der «geringe Geldwert» und die lange Mitarbeit in dem jeweiligen Unternehmen zu berücksichtigen. «Emmely» war im Februar 2008 nach 31 Jahren fristlos entlassen worden, weil sie zwei liegengebliebene Pfandmarken im Wert von 1,30 Euro eingelöst hatte.

In den vergangenen Jahren sorgten mehrere Kündigungen wegen Bagatelldelikten für Aufsehen. Erst im März 2010 war eine Altenpflegerin entlassen worden, weil sie sechs Maultaschen mitgenommen hatte. Derzeit kämpft eine Putzfrau aus Baden-Baden um ihren Job: Ihr Arbeitgeber hatte der 32-Jährigen gekündigt, weil sie eine Flasche Orangensaft geklaut haben soll. Der Fall wird im Oktober verhandelt.

Ein geringerer Schaden als im Fall des Computerfachmanns sei «kaum vorstellbar», urteilten die Richter. Zudem habe sein Arbeitgeber geduldet, dass beispielsweise Handy-Akkus in der Firma aufgeladen werden.

Während des Rechtsstreits hatten Kollegen den «Stromdieb» sogar in den Betriebsrat des Unternehmens gewählt. «Jetzt freut er sich auf seinen ersten Arbeitstag», sagte ein Gerichtssprecher. Wann genau der sein wird, ist noch unklar. Der Familienvater will trotz des Zwists mit seinem Arbeitgeber weiter in der Firma bleiben.

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