Beitrag von Mirko Müller, 15.04.2008, 15:34
Geld sparen beim Softwarekauf mit OEM- und Systembuilder-Versionen
Keine Frage: Software ist nicht billig. Doch beim Kauf von Windows, Office- und anderen Anwendungen lässt sich jede Menge Geld sparen. Und das geht so: Greifen Sie statt zur teuren Standardversion zur günstigen OEM- oder Systembuilder-Version (SB-Version). Ersparnisse von hundert Euro und mehr sind möglich. Während Windows Vista in der normalen Version mit knapp 200 Euro zu Buche schlägt, gibt es die Systembuilder-Version bereits für rund 100 Euro.
Doch was sind OEM- und Systembuilder-Versionen überhaupt? Ganz einfach: OEM steht für “Original Equipment Manufacturer” (Originalversion für Hardwarehersteller). Die OEM- und Systembuilder-Versionen werden eigentlich nur an PC-Hersteller ausgeliefert, um Windows und andere Programme bereits vorab zu installieren. Sie können die Herstellerversionen aber auch bei ebay oder in anderen Auktionshäusern und Online-Shops kaufen.
Die gute Nachricht: Unterschiede zur Originalversion gibt es nicht. Bei OEM- und Systembuilder-Versionen fehlt lediglich die bunte Verpackung. Auf der CD bzw. DVD befindet sich die unveränderte Originalsoftware. Funktionsumfang und Leistung sind identisch.
Übrigens: Die Hinweise einiger Softwarehersteller, dass OEM- und Systembuilder-Versionen an die Hardware gekoppelt seien und ein Verkauf ohne Hardware verboten sei, können Sie getrost ignorieren. Der Bundesgerichtshof hat eindeutig entschieden, dass der Verkauf von OEM-Software auch ohne Hardware zulässig ist.
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