Beitrag von Klaus J. Uhlmann, 30.07.2009, 11:13
Fremde Hunde sind keine Kuscheltiere
Stellen Sie sich vor, Sie gingen durch die Stadt und jeder, der Ihnen begegnet, würde Ihnen mit einem fröhlichen „Oh, ist der süß!“ über den Kopf streicheln wollen. Würden Sie da nicht ausrasten?
Ein Hund muss sich das alles gefallen lassen. Er darf nicht ausrasten, nicht beißen, ja noch nicht einmal knurren, wenn ihm alle möglichen Leute – insbesondere diese unerschrockenen, ja aggressiven kleinen Kinder – über den Kopf streicheln wollen, nur weil er „so süß“ ist.
Aber nicht jeder Hund, der süß aussieht, ist auch süß. Auch Hunde sind gestresst, vor allem nach einem Stadtspaziergang an der Leine im Menschengewühl. Auch Hunde fühlen sich genervt und angegriffen, vor allem, wenn so ein kleines Kind unerschrocken und kühn den Hund angeht und ihn streicheln oder einfach nur mal eben in die Ohren kneifen will.
Viele Unfälle mit Hunden passieren nicht deshalb, weil der Hund ein aggressiver Beißer ist, sondern weil wir Menschen uns falsch verhalten. Grundsätzlich gilt: Einen Hund, den man nicht kennt, fasst man nicht an. Warum nicht? Siehe oben!. Wenn alle Eltern ihren Kindern das beibringen und darauf achten würden, dass ihre Kinder das auch befolgen, könnten schon im Ansatz viele Unfälle mit Hunden vermieden werden.
Fremde Hunde sind keine Kuscheltiere!
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