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Beitrag von Mirko Müller, 27.08.2008, 15:20

Fotos ohne Moiré-Effekte und Interferenzmuster scannen

Zeitschriftenbeiträge oder Buchseiten lassen sich mit einem Scanner problemlos einscannen und digital archivieren. Tauchen auf den Seiten allerdings Fotos auf, gibt es am PC-Monitor oft eine Überraschung: Das gescannte Foto enthält störende Streifen oder regelmäßige Muster. Dabei handelt es sich um den sogenannten Moiré-Effekt. Die Flecken- und Interferenzmuster entstehen durch eine Überlagerung der Rasterpunkte des Fotos mit den gescannten Linien.

Mit einem ganz einfachen Trick lässt sich der Moiré-Effekt beim Scannen vermeiden. Hierzu wird das zu scannende Foto nicht parallel am Rand des Scannerglases ausgerichtet, sondern schräg aufgelegt. Damit verhindern Sie, dass sich die Linien des Scanners mit den Rasterlinien der Vorlage überlagern. Da Rasterpunkte und Scanlinien nicht mehr parallel verlaufen, kann das Moiré-Muster gar nicht erst entstehen. Nach dem Scannen müssen Sie das Bild in der Bildbearbeitung nur noch drehen und horizontal ausrichten. Das Ergebnis ist ein gestochen scharfer Scan ohne Moiré-Effekt.

Noch ein Tipp: Um das Bild später mit der Bildbearbeitung wieder perfekt gerade ausrichten zu können, hat sich in der Praxis das schräge Auflegen in einem Winkel von exakt 45 Grad bewährt. Am besten eignet sich hierzu ein flaches Geodreieck oder eine zuvor ausgeschnittene Schablone, an die Sie die Vorlage auf dem Scannerglas exakt ausrichten können.

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Themen: E-Mail Abo | Software
Tags: Fleckenmuster | Linien | Moare | Moiré | Moiré-Effekt | Moire | Morie | Muster | Rasterlinien | Scan | Scannen | Vermeiden



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