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Beitrag von text.it, 09.12.2007, 16:25

Ethernet –NAS-Laufwerke

Fangen wir mit der seriösen Seite an NAS-Laufwerke (Network Attached Storage) sind die ideale Lösung für Backups! Darüber hinaus sind sie aber leicht zu konfigurierende Datei-, Media-,Print-Server-Lösungen für die kleine Arbeitsgruppe oder das Home-Office. Meist an den eh schon vorhandenen DSL-Router angeschlossen beziehen sie schon kurz nach dem anschließen über dessen DHCP-Server eine IP-Adresse im Netz und stehen damit allen Clients zur Verfügung. Über ein Web-Interface werden die NAS-Laufwerke administriert, das durch den Samba-Server des Betriebssystem des Laufwerkes zur Verfügung gestellt wird. Dabei genügt es die Ip-Adresse in einem beliebigen Browser einzugeben. Den verschiedenen Clients oder auch Arbeitsgruppen werden Ordner zur Verfügung gestellt und erhalten dadurch individuellen Speicherplatz oder stellen wie ein Server Daten zur Bearbeitung zur Verfügung.

Es gibt inzwischen auch kombinierte Geräte ab ca. 100 € die eine sogenannte DNAS – Direct Network Attached Storage – die eine Kombination aus Ethernet und USB 2.0 Anschluss bieten und damit auch den einfachsten Tintenspritzer zum Netzwerkdrucker machen! Gegenüber ausgewachsenen Servern und an einen an einen PC angeschlossenen externen MAssenspeicher haben NAS-Laufwerke den Vorteil der geringeren Stromaufnahme und der wesentlich einfacheren Administration. Gegenüber den USB und auch FW Festplatten haben die NAS-Laufwerke den Vorteil, nicht an bestimmte Standorte gebundenen zu sein (USB z.B. wegen der maximalen Kabellänge von 5m) ein Ethernet-Kabel darf immerhin 100m lang sein. Ein Problem der NAS-Systeme ist, dass diese zusätzlich das vorhandene Netz mit den Zugriffen auf die Datenträger belasten.

Natürlich können Sie ein NAS-Laufwerk auch in ein WLAN einbinden, Allerdings wird der eh schon nicht rasante Datendurchsatz wegen der geringen Rahmengrößen des Ethernet dadurch weiter eingeschränkt....

excaim Tipp: Binden Sie ein NAS-LAufwerk möglichst als Netzwerk-Laufwerk in Ihre Umgebung ein,damit haben Sie schnelleren Zugriff auf Ihre persönlichen Dateien.

excaim Tipp: Die meisten NAS-Laufwerke sind im Format NTFS formatiert. Ein Format, dass MACs zwar lesen können, aber sie können in diesem Format nicht schreiben. Selbst in Leopard braucht die so bewunderte TimeMashine zwangsläufig das Apple proprietäre Dateisystem HFS+. Wenn Sie also ein Raid für Ihre BAckups einrichten achten Sie auf die unterschiedlichen DAteisystem in der Windows-, Linux- und auch Apple-Welt.

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Themen: E-Mail Abo | Apple | Mac OS
Tags: Ethernet | Laufwerke | NAS | Netzwerk | TimeMachine