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Lebenshilfe


Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 20.03.2008, 09:09

Einladung zu Ostereiern und stimmungsvollem Osterbrunch

Mit dem Osterfest endet die Fastenzeit. Genießen ist wieder erlaubt. Das tut doppelt gut, wenn man eine Zeit lang freiwillig auf Süßigkeiten, Glimmstängel oder Alkohol verzichtet hat. Vielleicht haben Sie sogar ganz bewusst den Flimmerkasten abgeschaltet. In einigen Kirchen zeigten die normalerweise prächtigen Bildaltäre rückwärtige Fastenseiten in gedeckten Farben – dahinter steht die Idee des Bildfastens.

Und dann? Endlich – zu Ostern darf es bunt werden und köstlich! Nicht nur Kinder freuen sich daran. Eine schöne Idee ist es, sich mit der engsten Familie, aber auch mit Freunden, Großeltern oder Nachbarn zum Osterbrunch zu treffen.

Eine gute Zeit für den Beginn ist 11 Uhr. Wenn die Kinder noch klein sind, ist die Ostereiersuche um diese Zeit schon beendet, weil die Ungeduld zu groß war. Vielleicht kann man aber auch einige Eier zurückbehalten, um nun gemeinsam im Garten des Gastgebers weiter zu suchen. Das „Kitschen“ der Ostereier ist eine schöne Tradition: Zwei Kontrahenden bergen jeweils ein Osterei in ihrer Hand. Die Spitzen werden aufeinander gestoßen. Gewonnen hat der, dessen Ei heil blieb. Der sucht sich den nächsten Gegner. Aber Vorsicht: Es soll schon Schlitzohren gegeben haben, die statt eines Eis einen Tischtennisball in ihrer Hand versteckt hielten.

Der Brunch ist nicht nur dem Wort nach eine Mischung aus Breakfast und Lunch. Es gibt kalte und warme Gerichte. Eier gibt es in jeder Form – vom hart gekochten über das Kräuterrührei bis zum Ei im Glas und was immer Ihnen an Eiergerichten einfällt. Lachs oder Sardellen schmecken gut zu hart gekochten Eiern, Mayonnaise leider auch (diese Kalorien!). Die Schoko-Eier sollte man möglichst erst gegen Nachmittag probieren oder als Betthupferl, sonst geht der Appetit verloren.

Traditionen sind was Schönes. Sie geben uns Sicherheit und Halt. Ostern ist wie Weihnachten die Zeit für traditionelle Gerichte, wie Lammfleisch, griechischen Hefezopf oder Kulitsch, ein russisches Ostergebäck. Und natürlich wie alle Rezepte, die die eigene Großmutter überliefert hat.

Die ganze Familie sollte mithelfen, den Tisch liebevoll zu decken. Auch von den Kindern nicht perfekt bemalte Eier bekommen ihren Ehrenplatz. Blütenzweige auf die Teller, Tulpen in die Vase, mit Hyazinthen bepflanzte Weidenkörbe in den Eingangsbereich. Die Gäste sollen den Frühling sehen und riechen können. Damit auch die Ohren genießen können, gibt es schöne Musik, zum Beispiel die Frühlingssymphonie von Schumann.

Christlich orientierte Menschen behaupten, Ostern sei ein viel größeres Freudenfest als Weihnachten. Es beweise den Sieg des Lebens über den Tod. Also kann man auch kleine Ostergeschenke auf die Teller legen, um diese Freude zu betonen. Sie müssen ja nicht unbedingt süß sein.

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Themen: E-Mail Abo | Lebenshilfe | Bewusst Sein
Tags: Blütenzweige | Frühling | Hefezopf | Hyazinthen | Osterbrunch | Ostereier | Osterlamm | Ostern | Traditionen | Weidenkörbe | Weihnachten



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