Beitrag von Martin Schmidt, 01.01.2008, 15:36
Der Aquarienaufbau: Welcher Bodengrund ist der richtige?
Die erste Bodenbedeckung des Aquariums ist vorhanden. Mit dem nächsten Schritt füllen Sie den Boden ihres Beckens vollkommen, so dass Sie sich bald an die Dekoration des Beckens machen können und aus dem leeren Glaskasten endlich ein kleines Biotop wird.
4. Den Bodengrund einsetzen
Kies ist der übliche Bodengrund für die Mehrzahl aller Süßwasser-Aquarien. Ihn gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Von künstlich gefärbtem Kies sollten Sie Abstand nehmen, wenn Ihr Aquarium der Natur gleichen soll oder Sie nicht gerade ein Pop-Art-Fan sind. Oder haben Sie schon einmal in einem Fluss blauen oder roten Kies gesehen?
Der Kies sollte eine Körnung von zwei bis drei Millimetern besitzen, damit sich bodenlebende Fische wie Panzerwelse an ihm nicht verletzen können. Dunkler Kies ist generell besser als heller, da er den Fischen eine bessere Tarnung verspricht und die Tiere somit ruhiger sind.
Den Kies waschen Sie zunächst gründlich aus, bevor er in das Aquarium kommt. Verwenden Sie dafür einen Eimer, in dem noch keine Reinigungsmittel zum Einsatz kamen. Reinigen Sie den Kies nicht im Spülbecken. Zum einen wegen vorhandener Reinigungsreste, zum anderen droht Ihnen sonst schnell ein verstopfter Abfluss.
Natürlich kippen Sie den ausgewaschenen Kies nicht einmal in das Becken, sondern füllen es in kleinen Schritten, bis der Kies eine Höhe von sechs bis acht Zentimetern erreicht hat. Ein Tipp am Rande: Lassen Sie den Bodengrund von hinten nach vorne etwas abnehmen, dann sammelt sich der Mulm (Futterreste, Fischkot, abgestorbene Pflanzenteile) an der Aquarienfront und kann leichter abgesaugt werden.
Wie es mit der Beckeneinrichtung weitergeht, erfahren Sie im Ratschlag Ein Aquarium einrichten, Teil 3.
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