Beitrag von Martin Schmidt, 22.03.2008, 14:24
Die tägliche Beckenpflege: So bleibt Ihr Becken ein Blickfang
Wasserwechsel sind wichtig und müssen regelmäßig durchgeführt werden. Doch mit einer schlichten Grundreinigung im Abstand von 14 Tagen verliert Ihr Becken schnell seinen Zauber. Was zuerst nach Arbeit klingt, ist eigentlich logisch. Immerhin waschen Sie sich doch auch täglich und steigen nicht im Zwei-Wochen-Rhythmus unter die Dusche, oder?
Keine Angst, die tägliche Beckenpflege ist bei einem eingefahrenen Becken sehr überschaubar. Zudem ist die Arbeit keine lästige Arbeit, sondern ein Teil Ihres Hobbys, bei dem Sie sich entspannen und „abschalten“ können.
Was brauchen Sie nun also? Zunächst einmal einen Tagesdünger, den Sie – der Name verrät es bereits – täglich in das Wasser geben. Natürlich bietet der Handel wieder eine große Auswahl verschiedenster Produkten an. Auf den ersten Blick enthalten alle Tagesdünger mehr oder minder dasselbe, doch auf das Kleingedruckte kommt es an. Nicht alle Präparate enthalten beispielsweise Eisen, dass Pflanzen benötigen. Verwenden Sie einen Tagesdünger ohne Eisen, müssen Sie sich zusätzliche Eisen-Düngemittel nachkaufen. Empfehlenswert ist der Tagesdünger Ferropol 24 der Firma JBL. Dieser hat sich in der Praxis als besonders ergiebig und wirksam erwiesen.
Zur Entfernung abgestorbener Blätter und dem Kürzen von Pflanzen verwenden Sie eine Pinzette und eine Schere. Hier bietet unter anderem die Firma JBL spezielle und aus rostfreiem Stahl gefertigte Instrumente wie Pinzetten, Scheren und einen Kiesspatel mit Pflanzhilfe an. Jedes Werkzeug misst etwa 30 Zentimeter und erleichtert Ihnen die Arbeit im Becken somit ungemein. Die gesamte Serie trägt den Namen AquaTerra Tools.
Einmal in der Woche können Sie zudem die Scheiben mit einem magnetischen Scheibenreiniger von Algen befreien. Diese setzen sich, egal wie gut Ihre Wasserwerte sind, automatisch an den Scheiben fest.
Ein wichtiger Hinweis zum Ende: Übertreiben Sie es mit der täglichen Arbeit im Becken nicht. Sie können die Fische durch ständiges und hektisches Arbeiten im Becken schnell verschrecken und den Tieren Stress bereiten, wodurch diese wieder krankheitsanfälliger werden. Arbeiten Sie daher effektiv, aber in Ruhe – immerhin ist die Aquaristik Ihr Hobby, Hektik gibt es im Berufs- und Alltagsleben schon genug.
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