Beitrag von Thomas v. Buelow, lic. oec. HSG, 02.01.2008, 13:33
Die richtigen Fondsanlagen
Die Abgeltungssteuer legt nahe, über eine Umstrukturierung des Spargroschens nachzudenken. Viele Berater und Banken empfehlen dann ihre Fonds.
Doch sind sie wirklich attraktiv?
Schließlich entstehen hier häufig nicht nur Gebühren beim Kauf der Fondsanteile, die höher sind als die beim Kauf von Aktien. Zu diesem Nachteil kommen dann noch laufende Verwaltungsgebühren.
Die Vorteile werden für bestimmte Anlegertypen erkennbar. Für die meisten Anleger gilt: sie sind keine Spezialisten, keine ausgebildeten Analysten. Die Chance für gute Entscheidungen ist nicht höher, als Fehlentscheidungen zu fällen. Das kann bei einem Profi natürlich auch der Fall sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist bei guten Fonds geringer.
Typische Optionen sind:
- Diversifikation, also die Vermeidung von Klumpenrisiken
- Investieren Sie in verschiedene unabhängige Anlagen.
- Legen Sie eine Schwerpunkt auf aussichtsreiche Branchen (Energie, Ökologie, Gesundheit).
Fonds bilden solche Strategien nach. Sie müssen also ihre Strategie finden und die dazu passenden Fonds. Der Vorteil: diese Fonds müssen bei einer Veränderung der Börsen nicht verkauft werden: die Verwalter des Fonds restrukturieren den Fond, der Anleger kann seinen Fond behalten.
Das schafft Ruhe und gleichzeitig spart es Transaktionskosten, die entstehen, wenn einzelne Aktienpositionen verkauft und gekauft werden.
Natürlich besteht die Gefahr, dass diese Transaktionskosten in den Fondskosten berücksichtigt werden und noch mehr, aber:
....seit Anfang Dezember 2007 gibt es neue Gesetze für Fonds, wonach die Vermittler von Fondsanteilen verpflichtet sind, das günstigste Angebot zu machen.
Fonds statt Aktien jetzt kaufen und vergessen! Bei Renten sind die Vorteile nicht anders, als sie es vorher schon gewesen sind.
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