Beitrag von Detlef Schulz, 26.03.2008, 09:01
Die Beschreibung im Skripteditor und ihre Aufgabe
Den Beschreibungsbereich finden Sie im unteren Teil eines Skripteditor-Fensters. Dieser Teil des Fensters ist in die drei Bereiche “Beschreibung”, “Ergebnis” und “Event-Protokoll” aufgeteilt. Falls diese nicht sichtbar sein sollten, ziehen Sie den unteren Fensterteiler einfach an seinem kleinen Griff in der Mitte nach oben.
Klicken Sie dann auf den Reiter “Beschreibung”, um diesen Bereich auszuwählen. Hier können Sie nun beliebigen Text eingeben. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Bedienungsanleitung für das Skript, einem Copyright oder einer Versionshistorie? Oder benutzen Sie das Feld, um ihre Notizen zum Skript darin aufzubewahren.

Abb. 1: Für die Beschreibung eines Skripts stehen die üblichen Textformatierungen im Schrift- und Format-Menü zur Verfügung. Über “Format > Lineal einblenden” lässt sich sogar ein Textlineal einblenden.
Ein Skript kann diesen Beschreibungstext auch vor seiner Ausführung als Information anzeigen. Sie müssen dafür nur das Skript als Programm oder als Programm-Bundle abspeichern und dabei die Option “Startdialog” auswählen - das geht wie folgt:
- Wählen Sie “Ablage > Sichern unter”.
- Stellen Sie als Dateiformat “Programm-Bundle” ein.
- Setzen Sie einen Haken bei der Option “Startdialog”.
- Wählen Sie einen Speicherort aus, zum Beispiel den Schreibtisch, und klicken Sie auf “Sichern”.
Die Beschreibung nimmt übrigens auch Bilder auf. Sie könnten also zum Beispiel ein Firmenlogo darin einfügen. Leider werden die Bilder jedoch im Startdialog selbst nicht angezeigt.
(Die Beschreibung wird als RTFD-Dokument, welches ja ebenfalls ein Bundle ist, mit darin enthaltenen Bildern im Programm-Bundle des Skripts abgelegt. Das Bild ist also schon vorhanden, wird aber vom Startdialog aus unbekannten Gründen ignoriert.)

Abb. 2: Das Sichern mit der Option “Startdialog” und dem Dateiformat “Programm-Bundle” führt zur Anzeige des Beschreibungstextes beim Start des Skripts.
Wählen Sie nach Möglichkeit immer das Dateiformat “Programm-Bundle” - nur dann erhalten sie Buttons mit deutscher Beschriftung im Startdialog. Außerdem beherrscht ein im Format “Programm” gesichertes Skript nicht alle Formatierungen. (Das Skript bekommt bei diesem Dateiformat nur ein sehr rudimentäres “Programmmäntelchen” umgehängt.)
Wenn Sie das Skript nun starten, werden Sie zuerst von Ihrem Text begrüßt.

Abb. 3: Ein Programm-Skript zeigt seinen Startdialog – eingefügte Bilder werden leider ignoriert.
Erst wenn Sie jetzt auf den Button “Ausführen” klicken, wird das Skript tatsächlich gestartet. Mit einem Klick auf “Beenden” können Sie das Skript hier also noch gefahrlos beenden.
Bei allen Skripts, die potenziell gefährliche Aktionen durchführen, wie zum Beispiel das Löschen von Dateien, kann Ihnen ein Startdialog mit einer Warnung noch mal zu einer wertvollen Gedenksekunde verhelfen und Sie damit vielleicht vor einer unüberlegten Ausführung des Skripts bewahren!
Aber auch wenn Sie keinen Startdialog brauchen, können Sie die Beschreibung gut verwenden, um sich darin allerlei Notizen zum Skript zu machen, von der Dokumentation von Versionsunterschieden bis hin zu einer Aufgabenliste.
Der Vorteil dabei ist: Immer wenn Sie das Skript öffnen, sind Ihre Notizen auch gleich zur Hand. Sie sollten dann jedoch darauf achten, Ihr Skript im Format “Skript-Bundle” zu speichern, denn nur dann bleiben alle Formatierungen und Bilder erhalten.
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