Beitrag von Martin Schmidt, 26.12.2007, 18:33
Die Art des Aquariums
Die Entscheidung, mit welchen Fischen das Aquarium besetzt und wie es dekoriert wird, hängt maßgeblich von der Wahl des Aquarientypus‘ ab.
Das Gesellschaftsbecken ist optimal für Einsteiger. Es enthält verschiedene Fische und Pflanzen aus unterschiedlichen Arten und Familien. Wichtig ist, dass die Fische friedlich zusammenleben und dieselben Ansprüche an das Wasser und die Temperatur stellen. Da die Tiere eines Beckens um Nahrung konkurrieren, muss darauf geachtet werden, dass alle Bereiche des Aquariums (Boden, Beckenmitte, Wasseroberfläche) gleichmäßig mit Fischen besetzt werden. Als Einsteiger sollten Sie pro Region nur zwei bis drei Arten einsetzen, um nicht den Überblick zu verlieren. Natürlich können die ausgewählten Fische und Pflanzen aus derselben Region stammen.
Das Biotopaquarium bemüht sich um die möglichst authentische Nachbildung eines spezifischen Lebensraums. Die Auswahl der Fische und Pflanzen beschränkt sich daher auf eine Region, beispielsweise auf den südamerikanischen Amazonas. Bei der Einrichtung des Beckens ist jedoch nicht nur die Vegetation zu beachten, auch das Wasser einzelner Biotope besitzt unterschiedliche Eigenschaften. Im genannten Beispiel eines Amazonasbeckens müsste das Wasser daher leicht sauer sein.
Das Artenaquarium enthält Fische einer Art oder mehrere Arten aus derselben Gattung. Anders als beim Gesellschaftsbecken oder dem Biotopaquarium liegt der Reiz des Artenaquariums in der bewussten Spezialisierung auf eine Art oder Gattung. Angesichts der Artenvielfalt der Fische läuft man keineswegs Gefahr, sich bei diesem Aquarientypus bei der Auswahl des Besatzes einzuschränken.
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