Beitrag von Martin Schmidt, 21.12.2007, 20:55
Der Standort des Aquariums
Nicht jeder Platz in der Wohnung eignet sich gleich gut, um als Standort für ein Aquarium in Frage zu kommen. Egal wie groß das Becken ausfällt, es sollte eine Stelle gewählt werden, die sich nicht im direkten Sonnenlicht befindet, da starker Lichteinfall ungewünschten Algenwuchs fördert, der nicht nur schnell die Freude am Becken, sondern auch das Wasser trüben kann.
Kleinere Becken können problemlos auf stabilen Möbelstücken wie Sideboards platziert werden. Für mittlere und vor allem größere Becken bietet der Fachhandel spezielle Unterbauten an, die das Gewicht eines Aquariums tragen können. Diese Schränke gibt es in einer Vielzahl von Holztönen, so dass sich jeder der Schrank problemlos in das vorhandene Mobiliar einfügen lässt. In der Rückwand besitzen die Unterbauten Öffnungen, die für Schläuche und Kabel vorgesehen sind. Wichtig ist zudem, dass das Becken gerade steht.
Zum stabilen Stand gehört nicht nur der direkte Untergrund des Aquariums, sondern auch die Beschaffenheit des Bodens. Alte Dielen und Holzböden können bereits mit dem Gewicht eines gefüllten 100-Liter-Beckens schnell Probleme bekommen, so dass bei der Wahl der Beckengröße dieser Aspekt berücksichtigt werden muss.
Leuchtröhren, Filter und die Heizung benötigen Strom. Daher ist es unerlässlich, mehre Steckdosen in der unmittelbaren Nähe des Aquariums zu haben. Als Alternative bietet sich eine Mehrfachsteckdose an, jedoch sollte diese aus Vorsichtsgründen spritzwassergeschützt sein und über einen Überspannungsschutz besitzen. Die Anzahl der Steckplätze hängt natürlich von der Menge der verwendeten Geräte ab, doch reichen selbst bei mittleren Becken fünf oder sechs Steckdosen bzw. –plätze schnell nicht mehr aus.
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