Beitrag von Mirko Müller, 21.08.2008, 09:54
Den Firefox-Spion abschalten
Microsoft wird oft vorgeworfen, ungefragt Benutzerdaten über das Internet zu verschicken. Der Internet Explorer übermittelt beispielsweise zur Aktualisierung der Phishing-Datenbank beispielsweise jede Stunde die IP-Adresse des Nutzers an die Microsoft-Server. Und wie sieht es bei der Konkurrenz aus? Nicht anders. Auch der Firefox-Browser verschickt ungefragt Nutzerdaten.
Schuld ist die Plugin-Kontrolle des Firefox-Browsers, die regelmäßig über das Internet aktualisiert wird. Dabei werden ungefragt die IP-Adresse sowie Angaben über die installierte Browserversion und das installierte Betriebssystem übermittelt. Wer das nicht möchte, kann den Firefox-Spion abschalten:
1. Geben Sie in die Adresszeile des Firefox-Browsers folgenden Befehl ein:
about:config
2. Klicken Sie doppelt auf den Eintrag:
extensions.blocklist.enabled
Mit dem Doppelklick ändert sich in der Spalte “Wert” der Eintrag “true” in “false”.
Die neue Einstellung deaktiviert die Plugin-Kontrolle und damit gleichzeitig auch die Übermittlung der Nutzerdaten. Allerdings wird damit auch ein Schutzmechanismus ausgeschaltet. Die Plugin-Kontrolle sorgt eigentlich dafür, dass unerfahrene Nutzer potenziell gefährliche Add-Ons installieren. Wenn Sie Plugins ausnahmslos über die Add-In-Seite von Mozilla (https://addons.mozilla.org/de/firefox/) installieren, kann aber nichts schiefgehen.
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