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Kreativität


Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 10.06.2008, 14:19

Dekorative Schilder für Gewürzkräuter im Garten

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Gewürz- und Heilkräuter sind dekorativ und gesund. Um ihre gesundheitlichen Auswirkungen nicht nur schätzen sondern auch nutzen zu können, ist es wichtig, den Überblick nicht zu verlieren. Spätestens wenn sich im Kräuterbeet das eine oder andere Unkraut breit macht, können vor allem junge Kräuter dazwischen verschwinden. Das gilt besonders, solange sie noch keine Blüten gebildet haben. Namenssticker helfen, die wertvollen Pflanzen auf einen Blick (wieder) zu erkennen. Es gibt sie aus profanem Plastik, viel schöner aber sind welche aus Ton. Sie lassen sich mit wenig Aufwand selbst machen.

Am besten wählen Sie rot brennenden Ton (Terracotta). Er bildet einen schönen Kontrast zum Gartengrün und kommt gut ohne Glasur aus. Dadurch genügt ein Brand (Schrühbrand). Um sich die Arbeit zu erleichtern, sollten Sie sich eine Schablone aus Pappe anfertigen. Vielleicht haben Sie auch schon ein fertiges Kräuterschild da, das Ihnen gefällt und als Vorlage geeignet ist. Der Ton wird mit einem Nudelholz in gleichmäßiger Stärke ausgerollt – etwa 10 bis 15 mm dick. Das geht besonders gut, wenn man ihn zwischen zwei Holzleisten in der gewünschen Stärke auswalzt. Wenden Sie die Tonplatten, um nachzusehen, ob sich Luftblasen eingeschlichen haben. Wenn ja – aufstechen und verstreichen.

Nun werden mit einer Tonnadel (eine Rouladennadel tut es auch) die Umrisse der Schilder ausgeschnitten. Das können Rechtecke oder Ovale sein oder auch Tierfiguren, eine Schnecke vielleicht oder ein Igel. Dabei arbeiten Sie nicht figürlich, sondern zweidimensional in der Stärke der Platte. Und natürlich muss ein relativ stabiler Stiel angesetzt werden, der unten zugespitzt ist. Die Schriftzüge mit den Namen der Kräuter können Sie mit einer Nadel in die Grundplatte eingravieren oder mit Tonwülsten von etwa 3 mm Stärke aufsetzen. Bitte gut andrücken! Für einen aufgesetzten Schriftzug sollte die Grundplatte mindestens 10 cm breit sein.

Wenn Ihnen nach dem Brand die neuen Schildchen nun doch zu schlicht erscheinen sollten, haben Sie die Möglichkeit, sie mit Braunstein zu behandeln. Das Mittel wird wieder abgespült und setzt sich so nur in den Vertiefungen fest, was natürlich aussiehtund dennoch sehr dekorativ. Ist Ihnen auch das noch zu schlicht, heben Sie die Schriftzüge mit Glasur oder Engobe (plus Transparentglasur) hervor.

Dann wandern die fertigen Schilder in den Garten. Dem nächsten Kräuteromelett, das mal mit etwas anderem gewürzt ist als mit Schnittlauch, steht damit nichts mehr im Wege.

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Themen: E-Mail Abo | Kreativität | Töpfern
Tags: Braunstein | Engobe | Gartenkräuter | Kräuterbeet | Namensschild | Omelett | Töpfern | Terracotta



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