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Tiere und Tierpflege


Beitrag von Rainer Bartel, 21.01.2008, 14:40

Hundeerziehung: …dann kommt er oder nicht (2)

Je mehr Freiheiten man dem Vierbeiner gönnt, desto schwieriger wird es mit der Befehlsübergabe. Hat man es mit einem Individuum mit geringem Jagdtrieb zu tun, entsteht das Problem seltener, da es sich meist nur auf Sichtweite entfernt. Bei einem beutegierigen Hund kann es aber sein, dass man dessen Ausflüge auch zulassen will, wenn er sich so weit entfernt, dass er seinen Halter nicht mehr sehen (und riechen kann). Übrigens: Hat ein Köter einen Jagdtrieb, dann stehen die Chancen schlecht, dass er diesen je ganz verlieren wird. Dieser Trieb ist ja gerade den Spezialisten unter den Hunden über Jahrhunderte genetisch programmiert und bei vielen Rassen stärker als jeder andere…

Alle Hunde können ausgezeichnet hören und vor allem Geräusche entziffern. Deshalb ist die gute alte Hundepfeife ein wirksames Mittel, den Fernjäger abzurufen, wenn er hinterm Horizont verschwunden ist. Will man Waldi an den Pfiff gewöhnen, dann sollte man dies noch im Laufe der Erziehung zum Zurückkehren tun. Man kann dies noch in der Schleppleinenphase tun und den gerufenen Befehl alternativ zum Pfeifen einsetzen. Experten sagen übrigens, dass die geräuschlose Pfeife – also das Instrument, das einen Ton abgibt, der fürs menschliche Ohr nicht hörbar ist – für die meisten Hunde eher unangenehm ist. Deshalb reicht eine stinknormale Trillerpfeife aus. Und wer mit den Fingern einen scharfen, lauten Pfiff produzieren kann, der braucht überhaupt kein Gerät zum weitreichenden Abrufen.

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