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Beitrag von Global Press, 03.07.2009, 18:17

Brot bei Sommertemperaturen richtig aufbewahren

Frisch, duftend und knusprig - so mögen die Konsumenten Brot, Brötchen & Co. am liebsten. Damit das tägliche Brot auch bei sommerlich hohen Temperaturen möglichst lange ein Genuss bleibt, hier ein paar Tipps zur optimalen Aufbewahrung.

Brot gehört grundsätzlich nicht in den Kühlschrank, denn bei Temperaturen von null bis sieben Grad Celsius wird es schnell altbacken. Am besten ist es bei Zimmertemperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius aufgehoben. In luftdichter Verpackung werden Brötchen und Brote rasch weich. Dagegen bleiben sie in luftiger Verpackung wie zum Beispiel in Netzen oder Papiertüten schön knusprig. Unverpacktes Brot, das längere Zeit gelagert werden soll, muss vor dem Austrocknen geschützt werden. Dazu eignen sich luftdichte Kunststoffbeutel oder -folien. Aber auch Brotkästen oder -töpfe aus Steingut oder Keramik sind gut geeignet. Allerdings dürfen sie keine Luftlöcher haben, da das Brot andernfalls darin schnell austrocknet. Verpacktes Brot hält sich am besten in der Originalverpackung, die jedoch nach der Entnahme einzelner Scheiben wieder gut zu verschließen ist.

Prinzipiell gilt: Je höher der Anteil an Roggen, Sauerteig oder Schrot, desto länger ist das Brot haltbar. Helle Brote und Brötchen mit hohem Weizenmehlanteil können dagegen nur kurz gelagert werden. Die Lagerdauer für Weißbrot beträgt bis zu drei Tage, für Weizenmischbrote drei bis fünf Tage, für Roggenmischbrote fünf bis sieben Tage, reines Roggenbrot kann sechs bis zehn Tage und Vollkornbrot bis neun Tage aufbewahrt werden. Wer einen Vorrat über diese Zeiten hinaus anlegen möchte, sollte Brot und Brötchen einfrieren.

Da heute der überwiegende Teil der Brote und Brötchen keine Konservierungsstoffe mehr enthalten, muss im Haushalt Vorsorge gegen Schimmelpilze getroffen werden, die überall in der Luft vorkommen. Brotbehälter sind regelmäßig mit Essig oder Essigwasser zu reinigen und trocken zu reiben. Alte Brotreste und Krümel alle zwei bis drei Tage entfernen, da sie zusammen mit Feuchtigkeit die Bildung von Schimmel begünstigen.  (Hilde Nizamoglou/wid)

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