Beitrag von Miriam Betancourt, 10.02.2008, 13:52
Bohnen sind richtige Fitmacher
Bohnen haben in der chinesischen Medizin einen großen Stellenwert. Sie werden dem Wasserelement zugeordnet und füttern demnach die Nierenenergie, die grundlegende Energiequelle unseres Körpers. Bohnen scheiden aber auch überschüssige Feuchtigkeit aus und stützen somit unsere Mitte.
Bohnen sind richtige Fitmacher. Wie alle Samen speichern sie eine große Menge Energie – schließlich soll aus ihnen einmal eine ganze Pflanze werden. Sie bergen also viel Potenzial in Form von Vitaminen und Mineralien. Oft wird ihr Eiweiß als zweitklassig angesehen, da sie nicht alle Aminosäuren enthalten. In Kombination mit Getreide sind die Hülsenfrüchte jedoch eine ideale Eiweißquelle. Viele Menschen in ärmeren Ländern machen sich diesen Fakt zunutze, um kostengünstig ihren Eiweißbedarf zu decken. In Mexiko ist es etwa die Kombination aus roten Bohnen und Mais. In Indien kochen die Menschen Dal (Linsen) mit Reis und wärmenden Gewürzen, so dass der Körper trotz rein vegetarischer Ernährung noch genug Wärme hat.
Wer nur selten Bohnen isst, hat vielleicht am Anfang ein paar Probleme mit der Verdauung. Am besten beginnt man deswegen mit kleineren Mengen, die regelmäßig gegessen werden. Am leichtesten verdaulich sind Adzuki-, Mung-, Schwarzaugenbohnen und Linsen. Schwieriger wird es mit Nierenbohnen, Kichererbsen oder Limabohnen. Hilfreich ist es auch, die Bohnen immer mit einem Stück Ingwer oder Alge mitzukochen.
Bohnen haben in der chinesischen Medizin einen großen Stellenwert. Sie werden dem Wasserelement zugeordnet und füttern demnach die Nierenenergie, die grundlegende Energiequelle unseres Körpers. Bohnen scheiden aber auch überschüssige Feuchtigkeit aus und stützen somit unsere Mitte.
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