Netzwerk

eBooks bei eload24
Softwareangebote
Schieb-Report

Beim Strom sparen

Partner

tarifcheck24.com
Eine private Krankenversicherung muss nicht teuer sein


home   über uns   kontakt   impressum   login   registrieren

Gesundheit und Medizin


Beitrag von Global Press, 19.12.2007, 08:49

Berufsbedingte Hautkrankheiten: Vorbeugung ist möglich

Juckreiz, Rötungen oder Schwellungen sowie Brennen auf der Haut kennen viele Menschen durch ihren Beruf. Friseure, Köche und Bäcker sind nur ein Teil derer, die unter berufsbedingten Hautkrankheiten leiden. In Deutschland erkranken jährlich schätzungsweise 15 000 bis 20 000 Menschen infolge ihres Berufs an Ekzemen oder Allergien. “Für die Betroffenen bedeutet eine Allergie erhebliche Einschränkungen in ihrer Lebensqualität”, erklärt Arbeitsmedizinerin Dr. Ulrike Roth vom TÜV Rheinland: “Im schlimmsten Fall kann sie sogar zum Verlust des Arbeitsplatzes oder zur Berufsunfähigkeit führen.”

Die Gefahren lauern vor allem in Reinigungs- und Schmiermitteln, Chemikalien oder Farbstoffen. Aber auch Nickellegierungen oder Handschuhe aus Naturlatex können bei Menschen, die täglich damit in Berührung kommen, zu unerwünschten Reaktionen führen. Besonders betroffen sind Berufsgruppen, die viel mit Chemikalien und Wasser arbeiten. Darüber hinaus treten berufsbedingte Hautkrankheiten oft im Gesundheitswesen, im Reinigungssektor und in der Metallverarbeitung auf.

Sehr häufig ist im beruflichen Umfeld das Kontaktekzem an den Händen, das allergische oder toxische Ursachen haben kann. Es entsteht in der Regel zunächst an den Finger- und Handrücken, da diese im Gegensatz zu den Innenflächen keine oder nur eine dünne schützende Hornschicht besitzen, und breitet sich von dort weiter aus. Meistens sind ihm reizungsbedingte Hautschäden wie Rötungen, Juckreiz oder Hauteinrisse voraus gegangen. Bei einer erneuten Berührung mit der eigentlich ungiftigen Substanz bildet sich dann das Ekzem.

Der beste Schutz ist das Meiden der schädigenden Substanz und eine gute Vorsorge. Für Arbeitnehmer, die zur Risikogruppe gehören, gilt: Die Hände gründlich reinigen und regelmäßig mit hochwertigen und geeigneten Cremes pflegen. Außerdem sollte während der Arbeit das Tragen von Ringen, Armreifen und Piercings Tabu sein, weil sich darunter Chemikalien festsetzen können. Handschuhe schützen nur, wenn sie gut sitzen und keine Schadstoffe durchlassen. Nach dem Gebrauch sollten sie sofort ausgezogen werden.  (Silke Koppers/mp)

mp Köln - Juckreiz, Rötungen oder Schwellungen sowie Brennen auf der Haut kennen viele Menschen durch ihren Beruf. Friseure, Köche und Bäcker sind nur ein Teil derer, die unter berufsbedingte Hautkrankheiten leiden.

(0) Kommentare | Permalink | Newsletter
Themen: E-Mail Abo | Gesundheit und Medizin | Gesundheit | Global Press |
Tags:

Global Press, Medizin, Ratgeber, Hautkrankheiten, Beruf

TxtBear: Artikel als TxtBear Doc



Loading...