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Lebenshilfe


Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 29.06.2008, 08:25

Aufräumen und Ausmisten – nicht nur für Messies

Ein Messie ist ein Mensch, der nichts wegwerfen kann. „Das kann ich bestimmt irgendwann noch einmal gebrauchen!“ ist einer seiner Lieblingssätze. Echte Messies sind psychisch kranke Menschen, die zwanghaft sammeln und ihre Wohnung mit der Zeit in einen Zustand versetzen, in dem ein gesundes und normales Leben nicht mehr möglich ist. Ein wenig von dieser Sammelwut steckt aber in vielen Menschen. So füllen sich Schränke und Regale, Kisten und Kästen: Zivilisationsmüll. Tun Sie rechtzeitig etwas dagegen. Denn eine Ansammlung von Gerümpel raubt einen großen Teil Ihrer Energie. Die aber brauchen Sie, um gut durch den Tag zu kommen.

Es gibt ein einfaches Mittel, das Ihnen weiterhelfen kann. Fragen Sie beim nächsten Mal, wenn Sie einen ausgeleierten Pullover, ein ausrangiertes Handy oder einen alten Katalog in der Hand haben, nicht: “Kann ich das noch brauchen?” Tun Sie das auch nicht beim zwanzigsten leeren Pappkarton oder bei schönen Glasflaschen, bei ungeliebten Geschenken. Auch nicht bei einer Kollektion von Haarspangen, wenn Sie schon längst keine langen Haare mehr tragen. Fragen Sie stattdessen: “Werde ich das noch brauchen?” Das macht einen großen Unterschied.

Seien Sie ehrlich mit sich. Aus Erfahrung wissen Sie oder spüren ziemlich genau, was Sie wirklich noch brauchen werden. Im Zweifelsfall: Weg damit. Sollten Sie nach Wochen oder Jahren tatsächlich feststellen, dass Sie sich geirrt haben, ist der Schaden sicher überschaubar. Sie kaufen etwas Neues. Das macht Spaß und ist allemal besser, als im Wohlstandsmüll langsam aber sicher zu ersticken.

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Themen: E-Mail Abo | Lebenshilfe | Ordnung und Struktur
Tags: Einkaufen | Katalog | Messie | Sammeln | Schränke ausmisten | Wohlbefinden



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